Mein Blog

September

in meinem ersten Monat hier bin ich in meinem Projekt angekommen, habe mich hier in Swakopmund eingelebt, viele neue Leute kennengelernt und andere Freiwillige in Windhoek besucht.

Oktober

Neben Leichtathletik und Sportunterricht habe ich jetzt auch noch eine Deutsch-AG angefangen, die sowohl mir als auch den Kindern Spaß macht

November

Ich war für eine Woche im Norden Namibias und habe dort die Projekte meiner MItfreiewilligen besucht, das war toll. Hier in Swakopmund haben wir im Sportunterricht Handball gespielt, in den Freistunden sind uns immer die Kinder aus Grade 0 besuchen gekommen und Leichtathletik und Deutsch lief auch gut.

Dezember

Ein sehr abwechslungsreicher Monat mit Ferienbeginn, Projektbesuch in anderen Projekten in Swakop, dem ersten Leichtathletikwettkampf, einem Zirkusauftritt, Sportevents, viel Zeit am Meer, Weihnachten mit allen ASC- Freiwilligen in Namibia und einer Woche Kapstadt...

Januar

Nach einem Roadtrip durch den Süden Namibias hat jetzt die Schule und das Leichtathletiktraining wieder gestartet...

Februar

Gerade heißt es Leichtathletik überall: In der Schule ist Leichtathletiksaison und zum Training kommen ganz viele Kinde. Außerdem fängt jetzt auch der Deutschunterricht wieder an…

15.-21. Juli Erste Schulwoche nach den Ferien

Diese Woche hat die Schule wieder angefangen. Nach vier Wochen Ferien war es richtig schön, die ganzen Kinder wiederzusehen und viele haben sich richtig gefreut, jetzt wieder Sportunterricht zu haben. Nachdem wir am Montag Morgen nach dem Assembly erstmal noch unsere Sportsachen suchen mussten (letztendlich waren sie in einem Lagerraum, in dem noch so allerhand interessantes Zeug rumstand (unter anderem eine Matratze, viele Bücher und ein Skelett)) sind wir dann wieder normal in den Unterricht gestartet. Wir haben Brennball gespielt, was wirklich gut geklappt und Spaß gemacht hat, vor allem mit den älteren Klassen.

Außerdem haben wir jetzt deutlich mehr Platz, um Sport zu machen, da die offene Fläche vor der Schule jetzt auch zum Schulgelände gehört. Es wurde nämlich eine Mauer um die Schule gebaut, die diese jetzt auch beinhaltet. Das ist besonders praktisch, wenn wir zwei Klassen auf einmal haben, da hatten wir sonst ja ein bisschen Probleme, einen Ort zu finden, an dem wir weder andere stören, noch dann Autos, Hunde und Leute durchs Feld laufen. Die Mauer wird nächste Woche Freitag dann offizielle ungeweiht und es kommen wichtige Leute an die Schule, wofür gerade viele Vorbereitungen getroffen werden. Deswegen waren diese Woche bei Zirkus und Deutsch nur ein paar Kinder da, es war aber auch so wieder richtig schön, genau wie auch das Leichtathletiktraining (da habe ich auch ein paar neue Kids, die echt süß sind, zum Beispiel als sie von Blasen in der Tartanbahn fasziniert waren oder beim Spiel Fisher Fisher gefragt haben: Can I be the Fish?)

Und was auch super ist: Ich habe wieder ein Fahrrad! Es war so ein tolles Gefühl, nach vier Monaten zum ersten Mal wieder mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren und ich habe in der Zeit wirklich schätzen gelernt, wie viel Flexibilität so ein Fahrrad bringt. Das habe ich diese Woche auch sehr genossen. Am Wochenende habe ich bei Anika und Hannah übernachtet und war am Meer, in den Dünen und in der Kirche, das war auch alles super. Wettermäßig wird es leider so langsam wirklich Winter und ist oft den ganzen Tag nebelig, manchmal kam dann zum Glück aber doch noch die Sonne raus und ich war natürlich trotzdem im Meer :)

Meine Ferien - Projektbesuch in Sambia, Roadtrip durch Botswana und den Caprivistreifen, viel Besuch und Leichtathletikwettkampf

13.5.-26.5. Letzte Wochen vor Exams mit Tanzen, Training Competition, Ostwind, Auftritt und ganz viel Zeit am Meer


In den letzten beiden Wochen vor den Exams haben wir im Sportuntunterricht getanzt. Die 4.-7. Klassen durften sich in Gruppen Tänze auf ein Lied ihrer Wahl ausdenken, die sie dann vorgetanzt haben und mit den Kleinen  haben wir Stopptanz gemacht.
Viele tanzen hier super gerne und es war klasse zu sehen, wie viel Spaß auch die Kinder hatten, die sonst im Sport nicht so gut mitmachen. Auch in den Pausen haben wir immer mal wieder spontan getanzt, weil wir sowieso eine Musikbox dabei hatten. 

Im Leichhtathletik gab es zu Beginn der Woche nochmal die Chance, die Weiten und Zeiten zu verbessern bzw. die Disziplinen zu machen, wo man nicht da war. Übers Wochenende habe ich dann die Ergebnisse ausgewertet und Urkunden geschrieben, damit ich sie nächsten Montag im Training verteilen konnte.
Besonders auf die Medaillen waren alle stolz und haben sie teilweise sogar in die Schule am nächsten Tag noch mitgenommen und getragen. Aber die Arbeit hat sich wirklich gelohnt, so wie sich alle gefreut haben :)
Durch den Ostwind gab es auch nochmal richtiges Sommerwetter… Da bin ich dann nach dem Training mit den Leichtathletikkids auch noch ans Meer gegangen, was richtig schön und lustig war.
Außerdem hatte ich die letzten Male Deutsch vor den Ferien (mit Streuselkuchen für alle), zur Zirkus AG sind viele Kids gekommen und es hat wirklich viel Spaß gemacht. Neben Pyramiden kamen auch die Springseile, die ich von Spenden gekauft habe super an und die meisten haben auch ziemlich schnell schon ein paar Tricks gelernt.
Und das Bild mit den Posaunen im Einkaufswagen war von unserem Auftritt im Einkaufszentrum mit der Swakopmund Brass Band… der war auch echt schön und lustig.
Ansonsten war ich viel am (und im) Meer und generell viel draußen und habe tatsächlich fast jeden Tag Delfine gesehen.

6.5.-12.5. kurze Schulwoche, Beginn der Training Competition und langes Wochenende

Diese Woche hatten wir wegen Feiertagen nur bis Mittwoch Schule. Im Sportunterricht haben wir mit den 5. Klasse. Noten gemacht und bei Deutsch haben wir über Emotionen und Gefühle geredet die Kids wieder ganz viele Fragen. Außerdem haben wir wieder zum Geburtstag viel Glück gesungen - auch einmal auf die Melodie der namibischen Version von Happy Birthday.

Beim Leichtathletik habe ich diese Woche mit der Training Competition angefangen, die ich geplant hatte. Dafür habe ich im Training Zeiten genommen und Weiten gemessen und dann werde ich es Ende nächster Woche auswerten. Das Stoppen und Messen ist bei so vielen Kids (teilweise 20-25 auf einmal) manchmal ein bisschen schwierig, aber ich glaube, das ist es auf jeden Fall wert :)

Über das verlängerte Wochenende war Emma aus Windhoek zu Besuch und war mittwochs auch im Training dabei, was wirklich super war.

Donnerstags waren nur wenige Kids beim Training, dann sind wir nach dem Training noch zusammen an den Strand gegangen, haben Sandburgen gebaut, im flachen Wasser gespielt und gepicknickt. 

Generell war ich am Wochenende viel am und im Meer, habe Delfine gesehen, Beachvolleyball gespielt, mit Hannah gebacken und einen Sonnenuntergangsspaziergang in den Dünen gemacht.

Samstags habe ich morgens eine historische Stadtführung mitgemacht, die wirklich schön gemacht und spannend war. Jana, die Mutter einer vom Turnen, hat die Stadtführung gemacht und hatte mich gefragt, ob ich mitkommen will. Sie hat auch Audioguides zu Namibia mit Explo Radio gemacht, falls jemand da mal reinhören möchte…

Außerdem habe ich am Sonntag zusammen mit einer anderen Jana, nämlich der Jana aus meiner WG, eine Tour zum Sandwich Harbour gemacht. Dort treffen Dünen und Meer direkt aufeinander und es war wirklichricjtig schön. Wir sind mit einer kleinen Gruppe unterwegs gewesen und so war es nicht immer so voll mit Leuten. Nachdem wir in den Wetlands des Kuiseb viele Flamingos zwischen Dünen gesehen haben, ging es dann zwischen Dünen und Meer entlang, was auch echt spektakulär war. Außerdem sind wir dann auf den Dünen rumgefahren (teilweise ein bisschen wie Achterbahn) und hatten dann oben von den Dünen nochmal richtig faszinierende Ausblicke. Nach der Tour haben wir an der Waterfront in Walvis Bay aufs Taxi zurück nach Swakopmund gewartet und dabei eine Runde Musik und Sommerstimmung genossen.

12.Mai Sandwich Harbour Tour

29.4.-5.5. Ostwind und Beachvolleyballturnier


Diese Woche hat sich schon langsam der Ostwind angebahnt, der vom Landesinneren warmes Wetter an die Küste bringt. Eigentlich wird es hier gerade Winter, aber jetzt ist es nochmal sehr angenehm warm und sommerlich sonnig gewesen.

In Schule und Projekt war es eine normale Woche, abgesehen davon, dass am 1.5. wegen des Tags der Arbeit frei war. 

Ich habe zusammen mit Anika und Vicky in den Dünen den Sonnenaufgang geschaut und es war wirklich wunderschön. Denn jetzt gerade ist auch morgens oft schon der Himmel klar (und es hängt nicht wie sonst erst noch Nebel über der Stadt) und das in den Dünen anzuschauen war schon echt schön.

Ansonsten war ich noch Surfen (mit Jana, Vicky, guten Wellen und schönem Wetter), habe mit Hannah gebacken, Beachvolleyball gespielt und war dann noch bei Sonnenuntergang im Meer schwimmen. Das war ein richtig schöner freier Tag :)

Am Freitag war zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder Zirkus beim Turnverein, wo wir viel Akrobatik gemacht hatten und tatsächlich schon sehr viel echt schnell geklappt hat. Vor allem die kleineren Kids hatten unglaublich viel Energie und sind die ganze Zeit rumgehüpft, wenn sie gerade Pause hatten. Es hat aber auf jeden Fall echt viel Spaß gemacht (sowohl mir als auch den Kids).

Am Wochenende war dann ein Beschvolleyballturnier, bei dem ich zusammen mit Anton in der Kategorie Social Mixed mitgespielt habe. Wir sind 3. geworden und hatten echt viel Spaß. Vor allem mit unseren Gegnern im Spiel um den 3. Platz haben wir uns super verstanden, das war definitiv das lustigste Spiel und danach haben wir noch zusammen Eis am Strand gegessen und uns unterhalten.

Das Finale der Männer beim Beachvolleyballturnier) unser Trainer hat mitgespielt)

Anton und ich mit unseren Lieblingsgegnern 

22.4.-28.4. schöne Schulwoche, namibische Nationals und Chorauftritt


Der Sportunterricht und auch Deutsch, Zirkus und Leichtathletik laufen gut. Mit den 6. und 7. Klassen klappt Völkerball inzwischen schon ziemlich gut (das haben wir erst vor ein paar Wochen zum ersten Mal gespielt, weil wir jetzt Softbälle für die Schule besorgt haben) und dann der vielen Leibchen, die wir jetzt haben, konnten wir mit den Jüngeren Schwänzchenfangen (das nennen wir hier Foxes, also Füchse) spielen. 
In den letzten Wochen hatten die 5. Klassen mit einem anderen Lehrer ein Projekt in der Klasse, wo sie jeder eine Sportart vorstellen sollten. Es war witzig zu sehen, dass neben Fußball, Netball und Leichtathletik auch jemand das Spiel Mountain-River vorgestellt hat, das wir im Unterricht manchmal spielen. Dabei hüpft man von einer Seite einer Linie auf die andere Seite. Eine Seite ist der Fluss, die andere der Berg und je nach dem was gesagt wird, muss man eben auf der richtigen Seite stehen. Außerdem hat mich gefreut, dass auch jemand Handball vorgestellt hat. Wir hatten das letztes Jahr km Sportunterricht mit ihnen gespielt und da die Sportart hier kaum bekannt ist, war sie für viele Kids neu. Deshalb fand ich es auch super, dass sich die Kids daran noch erinnert haben und sie sogar zum Präsentieren ausgewählt hatten.

Am Freitag ging es dann für mich nach Windhoek und viele andere, mit denen ich trainiere, zu den namibischen Meisterschaften, den Nationals. Dafür hatte ich mich beinernem der Wettkämpfe hier in Swakop für Hürden qualifiziert. Es war schön, da mit den anderen hinzufahren und zum ersten Mal bei einem Wettkampf einfach selbst zu starten ohne noch gleichzeitig Trainer und Helfer zu sein. So konnte ich entspannt bei den anderen zuschauen, mich gut aufwärmen und dann habe ich bei Hürden sogar gewonnen, was richtig cool war. Es war ein schöner Tag und ich habe mich gut mit vielen anderen Leuten unterhalten. Danach war ich noch bei den Windhoek-Freiwilligen, wo wir zusammen Flammkuchen gemacht und einen Film geschaut haben.

Am Samstag hatten wir dann ein Konzert mit dem Mascato Choir, was auch superviel Spaß gemacht hat. Dadurch dass wir natürlich schon früher da waren und so habe ich dann mit ganz vielen neuen Leuten geredet und auch das Singen selbst hat total viel Spaß gemacht. Weil Publikum da war haben alle nochmal mehr Energie gegeben und es war einfach eine tolle Stimmung.
Und natürlich durfte dann am Sonntag Beachvolleyball und eine Runde im Meer sein nicht fehlen :)

15.4.-21.4. letzte Woche mit den Reifen, Projektbesuch bei MYO und schönes Wochenende

Diese Woche haben wir die Reifen im Unterricht nochmal gut genutzt bevor sie gegen Ende der Woche an eine andere Stelle auf dem Schulhof gebracht wurden. Wir haben Reifen Schnick Schnack Schnuck und ein paar andere Spiele mit den Reifen gespielt und die 7. Klasse durfte Fußball spielen, weil sie letzte Woche noch nicht die Chance dazu hatten.

Leichtathletik, Zirkus und Deutsch war gut und am Freitag hatte ich selbst nicht so viel von meinem eigenen Projekt zu tun, weshalb ich nachmittags Vicky und Mirja, in ihrem Projekt besucht habe. Bei MYO (Mondesa Youth Opportunities) werden begabte Kinder aus weniger privilegierten Verhältnissen gefördert. Vicky hilft dort beim Musikunterricht und Mirja beim Sport. Ich fand die Atmosphäre dort sehr schön und ich habe viele bekannte Gesichter gesehen, weil auch von der Festus !Gonteb Primary School einige Kids dort sind. Und ein paar Tage danach haben mich auf der Strase dann auch andere MYO Kids begrüßt, die nicht auf unserer Schule sind. Das hat mich auch gefreut.

Am Wochenende habe ich zusammen mit Hannah Feta-Hefeknoten nach dem Rezept von unseren Nachbarn in Deutschland gebacken. Sie haben super geschmeckt und ich backe die jeden Fall demnächst nochmal. Danach waren wir noch mit der anderen Hannah aus Walvis und mit Vicky am Strand, haben spiele gespielt und ich war schwimmen. Das Wasser ist nicht mehr so super warm (14 Grad), aber wenn man einmal drin ist, ist es immernoch richtig schön.

Sonntag war ich wieder beim Chor und da haben wir dann auch noch beim Kings Choir, der nach uns probt, zugehört. Das ist quasi der Erwachsenen-Chor vom gleichen Chorleiter und es war auch schön, da mal zuzuhören.

8.4.-14.4. Leichtathletikwettkampf, Chor und Geburtstagskuchen


Diese Woche war wieder eine normale Schulwoche - mit verschiedenen Spielen mit Reifen, lustiger Zeit mit der Preschool, zwei nachträglichen Geburtstagskuchen für Emma (einen in der Dachluke und einen von mir, weil jetzt unser Ofen wieder funktioniert) und sehr vielen begeisterten Kids, weil wir im Sportunterricht mit einigen Klassen Fußball gespielt haben. Auch Deutsch und Leichtathletik läuft super, inzwischen habe ich viele motivierte Kids, die regelmäßig kommen. 


Am Wochenende war dann ein Leichtathletikwettkampf, bei dem ein paar meiner Kids mitgemacht haben und ich selbst auch. Trotz ein bisschen Chaos mit Startnummern, Nebel (im Video kam er gerade erst) und einem etwas langen ersten Wettkampftag hatten wir viel Spaß und fast alle haben sogar Medallien bekommen. Es war richtig schön zu sehen, wie stolz sie darauf waren und wie sie die Zeit beim Wettkampf genossen haben. Die Schule, an der ich hier unterrichte, hat mit Transport und Kleidung geholfen und die Meldegebühren und Verpflegung habe ich von Spenden bezahlt. Danke daher auch an alle, die gespendet haben, eure Spende hat es auch möglich gemacht :)


Außerdem war ich am Wochenende noch bei der Chorprobe vom Mascato Youth Choir in Walvis Bay, bei dem ich inzwischen mitsinge, was wirklich viel Spaß macht, ich war Beachvolleyball spielen und habe (dank wieder funktionierendem Ofen) selbst Brot gebacken. 

5.4.-7.4. Wochenende am Waterberg

Am Wochenende waren wir dann am Waterberg. Dort haben wir nochmal in den Dachzelten gezeltet, sind auf den Waterberg hochgewandert, haben die Gegend drum herum (auf ein bisschen abenteuerlichen Wanderwegen) erkundet, tobende Baboons am Pool getroffen, Lagerfeuer gemacht, die Sterne angeschaut und auf einem Game Drive übers Plateau tanzende Gitaffen und einen coolen Büffel gesehen. Danke für die schöne Zeit, es war toll, dass ihr mich besuchen gekommen seid :)

2.4.-5.4. Schulwoche mit Familie, neuen Leibchen und Meldungen

Nachdem wir am Montag zurück nach Swakopmund gefahren sind und noch Surfen und Sandboarden waren, hat am Dienstag die Schule wieder angefangen. Die Anderen sind mit in den Unterricht gekommen und haben das volle Programm mitbekommen. Sowohl kleine als auch große Kids, Stunden die super liefen und Stunden, die ein bisschen chaotischer waren. Die Kids fanden es super spannend, dass sie da waren, neue Leute sind immer was Besonderes. Beim Schule-zeigen wurden sie von ganz vielen Kindern aus der Junior Primary umarmt und die Preprimary hatte während unserem Sportunterricht nebendran auch viel Spaß mit ihnen. Vor allem meine Familie fand es aber auch schön, mitzuerleben, was ich hier so den ganzen Tag mache und wie das alles hier in echt aussieht.

Auch beim Leichtathletiktraining, bei der Deutsch AG und beim Zirkus waren sie  dabei und haben teilweise auch mitgemacht oder geholfen. Außerdem habe ich ihnen meine Orte in Swakop gezeigt, wir waren viel am und im Meer und in den Dünen. Besonders donnerstags mittags war es wunderschön am Meer. Wir hatten tolles Wetter (sonst war es viel nebelig) und sind in der Zeit zwischen Schule (mit Fatcakes essen auf dem Rückweg) und Training ein Stück raus aus Swakopmund gefahren. Dort gab es schöne Wellen und coole Landschaft mit Dünen ganz nah und es war wirklich klasse.


Mit meiner Familie kamen auch Sachspenden nach Namibia…

Vielen lieben Dank ans Gymnasium Walldorf für die vielen Leibchen (sie wurden diese Woche sofort schon im Sportunterricht genutzt) und an die SG Walldorf Astoria Leichtathletikabteilung für die Sporthosen!


Nebenbei habe ich auch die Meldungen für den Wettkampf nächste Woche fertig gemacht, da bin ich schon gespannt, wie es so wird…

30.3.-1.4. Osterwochenende an der Spitzkoppe 

Als ich vom Zwischenseminar wieder da war, hieß es einmal umpacken und dann ab zur Spitzkoppe. Meine Familie war mich über die Osterferien nämlich in Namibia besuchen und wir haben das verlängerte Wochenende zusammen an der Spitzkoppe verbracht. Es war ein wirklich wunderschöner Moment, als ich das Auto mit den beiden Dachzelten kurz vorm Kreisel vor unserer Einfahrt gesehen habe und kurz danach dann meine Eltern und Geschwister wiedergesehen habe.

An der Spitzkoppe war es sehr schön, der Campingplatz mit den weit verstreuten Campsites zwischen vielen tollen Kletterfelsen war super. Wir haben viel zusammen gesungen - am knisternden Lagerfeuer unterm beeindruckenden Sternenhimmel (mit Milchstraße, Kreuz des Südens, Orion und der ein oder anderen Sternschnuppe) und auf den schön angeleuchteten Felsen, während die Sonne über den Bergen auf- oder untergegangen ist. Auch die kurze Wanderung zu den Felsmalerein der San, die dort vor langer Zeit einmal gelebt haben, war sehr spannend und es hat total viel Spaß gemacht, gemeinsam auf die vielen Hügel und Berge und ein Stück auch auf die Spitzkoppe selbst zu klettern. Der Blick von oben war toll und die vielen wild geformten und rundlichen Steine mit Felsspaten und Höhlen waren super zum klettern.

Zwischenseminar

Während der Midterm Break ging es für alle ASC-Freiwilligen in Namibia fürs Zwischenseminar auf die Gecko Ridge in der Nähe von Swakopmund. Es war richtig schön, die anderen wiederzusehen, manche hatte ich seit Weihnachten nicht mehr gesehen. Mir hat das Seminar echt nochmal geholfen, Lösungen für Sachen, die gerade nicht so super laufen zu finden, auch die Sachen zu sehen, die schon gut waren und zu planen, was ich jetzt in den restlichen 5 Monaten noch alles an Projekten umsetzen möchte. Auch einfach zu sehen, wie anders und dann doch so ähnlich die Projekte der anderen so sind und dass auch andere mit ähnlichen Herausforderungen kämpfen, tat einfach mal gut zu sehen. Außerdem war es einfach auch eine tolle Zeit mit den anderen Freiwilligen, Sonnenaufgängen auf einem Berg in der Nähe, morgendlichen Joggingrunden, vielen guten Gesprächen, richtig viel Spaß bei Teamspielen (und auch danach im Pool weil alle sowieso schon nass waren), dann gutem Wetter generell viel Zeit im Wasser, Sterne gucken, Karten- und Würfelspielen und Spike-Ball und Volleyball in den Pausen (und ja, die Lichterketten sind noch heile und wir haben auch Bälle wiedergefunden, die sich auf Dächer oder in Büsche rund um die Dachterasse versteckt haben). Auch die Sonnenuntergänge von der Dachterasse aus waren immer sehr schön, wenn dann die Sonne über der hügeligen Weite untergegangen ist. Es war wirklich eine coole Woche und ich freue mich aber auch, jetzt mit neuem Schwung im Projekt weiterzumachen.

Independence Day

Independence Day mit traditioneller Kleidung an der Schule

11.3.-16.3. Reifen Schnick Schnack  Schnuck, Zirkus, Anikas Geburtstag, Regionals


Emma und ich haben beschlossen, diese Woche die Reifen für den Sportunterricht zu nutzen und haben überlegt, was man denn spielen könnte. Auch wenn wir nicht so ganz einschätzen konnten, wie chaotisch das wird, haben wir es einfach mal probiert, wie Reifen Schnick Schnack Schnuck im Unterricht klappt. dabei stehen sich zwei Teams an verschiedenen Enden einer langen Reifenschlange gegenüber und man springt von Reifen zu Reifen, bis man sich trifft. Eine Runde Schnick Schnack Schnuck entscheidet, wer weiterspringen darf. Ziel ist, die andere Seite zu erreichen und so Punkte zu holen. Es war echt gut, dass wir das Spiel ausprobiert haben, weil es super geklappt hat, die Kids viel Spaß dabei hatten und es dadurch für uns auch relativ entspannt war.
Nach der Schule hatte ich außer Deutsch zum ersten Mal auch die Circus AG. Mit 40 Kindern war das dann schon ein bisschen laut und auch anstrengend, aber hat auch superviel Spaß gemacht. Jonglieren mit mit Sand gefüllten Luftballons hat nicht so gut geklappt, weil ein paar Leute daraus Wasserbomben gemacht haben und sich eine Wasserschlacht geliefert haben, das probiere ich eher mal, wenn weniger Kinder da sind, aber Seilspringen und vor allem Pyramiden und Akraboa hat echt gut funktioniert. Es haben schon richtig viele Pyramiden geklappt…
Am Donnerstag war ich bei Anikas Geburtstag, der sehr schön war und am Samstag waren die Regionals.

Reifen Schnick Schnack Schnuck

8.3.-10.3. Fun Day, Surfen und Chor

Wieder in Swakop angekommen, ging es direkt wieder in Schule und Training… mit der 4. Klasse habe ich am Freitag Staffeln durch die Reifen gemacht und das Training hat auch gut geklappt.


Am Samstag hat unsere Schule einen Fun Day für Klasse 0-3 veranstaltet, quasi einen Sporttag mit Disziplinen wie Sackhüpfen und Eierlaufen, bei dem die Kleinen tatsächlich richtig viel Spaß hatten. Wir haben einfach bisschen da geholfen, wo es gerade gebraucht wurde, ich habe unter anderem ganz viele Kinder geschminkt und gelernt, wie man Fatcakes macht. Außerdem haben wir uns richtig lang mit Kids unterhalten (über Fliegen, Familie und alles mögliche andere), was auch sehr schön war.

Außerdem war ich am Wochenende seit langem mal wieder Surfen (diesmal mit Anika), das hat super viel Spaß gemacht. Am Sonntag war ich zum ersten Mal beim Mascato Choir in Walvis Bay. Dieser Chor wird von dem gleichen Chorleiter geleitet wie ein Chor, in dem die Walvis Freiwilligen  singen und den sie super finden. Der Chor, bei dem ich jetzt bin, ist ein Jugendchor und es fährt immer ein Bus voll Leuten aus Swakop zu den Proben und zurück. Es hat total viel Spaß gemacht, die Leute sind richtig nett, auf den Busfahrten wurde schon gesungen und die Chorprobe war auch schön. Ich freue mich schon drauf, da nächste Woche wieder hinzugehen :)

Fun day

Rennen wir zum Beispiel Sackhüpfen

Für danach gab es sogar Hüpfburhen

Fatcakes

Auf dem Rückweg vom Surfen

2.3.-7.3. Projektbesuch in Okahao mit Regen, Fluss im Weg, spektakulären Wasserfällen und ganz vielen tollen Tieren

Okahao

Die Aula

Schöner Sonnenuntergang 

Ein Gebäude

Elefanten 

Ein Zebra

Oryx und Impala

Impalas

Elefantenbaby 

Epupa Falls

Giraffen am Wegesrand

Giraffen bei Sonnenuntergang

Ruacana Falls

Februar

26.2.-1.3. kurze Woche und Zonal Training

Diese Woche war nur eine kürzere Schulwoche, weil wir am Montag frei hatten.
Am Sonntag war wegen der Beerdigung des Präsidenten nämlich public holiday und wenn ein Feiertag hier auf einen Sonntag fällt, dann ist der Montag dafür auch frei. 
Simon aus Okahao, der übers lange Wochenende zu Besuch war, wollte eigentlich bis Montag bleiben. Weil es aber Probleme mit der Rückfahrt gab, ist er dann spontan doch noch bis Dienstag geblieben und konnte noch einen Tag mit in unsere Projekte kommen. In der Schule haben alle Kids gefragt, ob das unser Bruder oder ein neuer PE teacher ist, aber da mussten wir sie leider enttäuschen. Emma und ich werden übrigens auch öfter mal gefragt, ob wir Schwestern sind (irgendwann auch mal ob wir Brüder sind, da haben wir natürlich ja gesagt und manche Kinder sehr verwirrt ^^ ).
Wegen des Feiertags hatte ich also mal wieder nur einmal Deutsch, aber die Mittwochsstunde war schön, weil alle Kids motiviert waren und es wirklich gut geklappt hat.
Als ich am Mittwoch dann zum Training mit den Schulkids zum Mondesa Field gekommen bin, waren schon deutlich mehr Kinder da als sonst - ein paar Lehrer haben nämlich zeitlich Training mit dem Schulteam für die Zonals gemacht. Dabei treten dann die besten aus den Interhouse competitions der Schulen gegeneinander an. Letztendlich ist daraus irgendwie ein großes Training geworden mit den Kids vom Schulteam und denen, die es von meinen Leichtathletikkids nicht ins Schulteam geschafft hatten. Vor allem bei verschiedensten Sprintspielen hatten die Kinder viel Spaß zusammen. Auch am Freitag habe ich nochmal beim Training für die Zonals nächste Woche geholfen und das hat gut geklappt (auch wenn es ganz schön gedauert hat, bis manche der Kids Tik Tak Toe verstanden haben für die Tik Tak Toe Staffeln).

Ansonsten habe ich jetzt abgeklärt, dass ich übernächste Woche eine Circus AG an der Schule starten kann, da freue ich mich schon drauf und bin gespannt, wie es so wird…

Ein Kltschspiel im Sportunterricht 

Tik Tak Toe Staffeln

19.2.-25.2. Reifenchaos, Deutsch und nach Walvis laufen

Diese Woche hat Deutsch wieder angefangen. Eigentlich hätte ich Montag schon die 6. Klasse gehabt, aber letztendlich hatte ich dann nur die 7. am Mittwoch, weil es zu Beginn der Woche mit der Kommunikation nicht geklappt hatte. Die Gruppe der Siebtklässler hatte letztes Jahr schon ein bisschen Deutsch und viele wissen auch noch einiges von dem, was wir letztes Jahr gemacht haben - sich vorstellen, einfache Gespräche, Farben, Zahlen… da ist trotz der langen Pause mehr hängen geblieben, als ich dachte :)


Neuerdings gibt es bei uns ganz viele Reifen und nicht nur, aber vor allem die Preschool liebt sie. Damit rollen sie immer über den Sportplatz, weil das dort auf dem Beton besser klappt als auf Sand. In den Pausen ist das echt süß und schön zuzuschauen, aber wenn’s je das im Sportunterricht machen wollen gibt das immer ein bisschen Chaos. Außerdem werden mit den Reifen Türme gebaut

Außer den Reifen ist noch etwas anderes aufgetaucht (aber erst bisschen später): Auf einmal lagen kleine Steine überall auf dem Sportplatz. Das ist echt unpraktisch, weil viele Kinder barfuß Sport machen und es wehtut, außerdem rutscht man leichter aus. Doch auch als wir welche weggekehrt haben, kamen neue nach. 

Letztendlich kam Emma aber auf die Lösung des Mysteriums: Die Kids füllen die Steine zum Spielen in die Reifen und rollen damit übers Feld, sodass sie dann rausfliegen. 


Ab dieser Woche haben wir auch wieder Klasse 1-3. Die meisten von ihnen sind sehr süß und der Sportunterricht mit ihnen ist eine gute Abwechslung zu dem mit Klasse 4-7. 

Für die Erstklässler war es jetzt das erste Mal PE (also Sportunterricht). Viele haben es aber schon bei den Größeren gesehen und wussten, wie das alles so funktioniert. Als wir beim Klassenzimmer losgelaufen sind, hat ein Erstklässler hat ganz stolz erklärt: PE ist, wenn man wenn man fertig ist „1-2-3-4-5, 1-2-3-4-5, 1-2-3, 1-2-3, 1-1- Hurray“ macht (damit meinte er die Rakete, die wir immer am Ende der Sportstunden mit den Klassen machen).

Er hatte auf jeden Fall recht, aber natürlich ist Sportunterricht ein bisschen mehr als das…

Wir spielen etwas einfachere Spiele mit ihnen als mit den Größeren, zum Beispiel Freeze Tag (Hüttenfangen, wenn man gefangen wird stellt man sich breitbeinig hin und kann befreit werden, wenn jemand unter einem durchkrabbelt) und Duck-Duck-Goose (der Fuchs geht um).


Mit den Älteren Kids haben wir diese Woche Alaska Ball gespielt. 

Dabei wirft ein Team einen Ball und stellt sich dann eng zusammen während der Werfer ums Team rennt. Die andere Mannschaft versucht den Ball möglichst schnell zu bekommen und in einer Reihe durch die Beine zu geben. Wenn jeder den Ball hatte, wird „Alaska“ gerufen und die Mannschaft ist jetzt mit Werfen und Rennen dran. Das Team mit den meisten gerannten Runden gewinnt.

Es ist ein witziges Spiel, wenn man als Team gut zusammenarbeitet. Teamwork ist da sehr wichtig, weil es nur klappt, wenn alle gut mitmachen. Das hat mal besser und mal schlechter funktioniert, aber war auch ein sehr guter Anlass um zu erklären, dass Teamwork in vielen Sportarten sehr wichtig ist.

Auf die Frage „Warum spielen wir dieses Spiel?“ kamen aber auch noch andere gute Antworten, z.B.: Um zu lernen, sich zu einigen; um sich zu bewegen; um Spaß zu haben und noch ein paar mehr Sachen.


Wegen der Beerdigung des Präsidenten war Freitag keine Schule und es gab viele Gedenkveranstaltungen. Ich habe am Wochenende zum 1. Mal Brot mit meinem frisch angesetzten Sauerteig gebacken (das war lecker) und viel mit Freunden gemacht - Unter anderem nach Walvis Bay, der nächsten Stadt laufen.

Am Sonntag sind wir nämlich die 35 km neben der Straße entlang gelaufen, die zwischen Meer und Dünen nach Walvis Bay führt. Morgens haben wir über den Dünen einen schönen Sonnenaufgang gesehen, es sind viele Flamingos vorbeigeflogen, in Langstrand haben wir am Meer gepicknickt, kurz vor Walvis Atlantis gefunden (vielleicht war es auch nur eine Plattform im Meer…) und wir haben festgestellt, dass das Stück mit den Palmen am Straßenrand vor Walvis Bay schon ziemlich lang ist.

Es war eine wirklich witzige Aktion, wir hatten Spaß und viel Zeit uns zu unterhalten...

Alaska Ball im Sportunterricht

Spaß mit den Reifen

Freeze Tag mit den jüngeren Schülern 

Endlich Sportunterricht!

Mittagspause am Meer auf dem Weg nach Walvis

Am Ortsschild von Walvis Bay angekommen!

12.2.-18.2. Leichtathletik, Interhouse, Sandboarding und wie man auf Grashalmen pfeift (jetzt auch mit Fotos)

Diese Woche war die Interhouse Competition unserer Schule, für die bis Mittwoch noch ausgewählt und trainiert wurde. Dabei war jetzt viel Kugelstoßen und Weitsprung dran, wo wir viel an Technik erklärt haben. Ich bin aber auch ganz froh, dass jetzt nach der Interhouse wieder der normale Stundenplan gilt. So können wir dann nämlich wieder Klasse 1-3 haben und außerdem sind die Stunden nicht mehr so kurz, weshalb man im Sportunterricht wieder mehr hinbekommt.

Auch wenn wie die Kleinen diese Woche nicht hatten, haben wir vor allem Grade 0 und 1 viel auf dem Schulhof und Sportplatz gesehen und auch mit ihnen gespielt. Auch vor der Schule, als wir gerade gehen wollten kamen einmal ganz viele Erstklässler an und sind auf mein Fahrrad geklettert. Sie haben zwar nicht verstanden, dass es nicht so ganz funktioniert zu fahren, wenn sie auf meinen Reifen sitzen, aber sind irgendwann dann doch runtergegangen (nach einer Weile diskutieren, dass ich doch zumindest ein Stück mit ihnen fahren sollte). Aber das war wirklich süß und vor allem witzig.

Die Interhouse Competition am Donnerstag war zwar ein bisschen chaotisch, hat aber letztendlich gut geklappt. Sie hat im Vineta Stadium, also dem Stadion mit Tartanbahn stattgefunden und hätte eigentlich um 8 anfangen sollen. Wir haben letztendlich um 9:30 Uhr angefangen, aber so war dann Zeit, dass ein die Kinder davor im Stadion rumrennen und spielen konnten. Besonders lustig war es, als eine Gruppe Kinder sich einer Geherin, die noch trainiert hat, für ein paar Runden angeschlossen haben. Sie ist dann nicht mehr alleine gegangen, sondern hatte einen Pulk Kinder um sich, die teilweise gegangen, teilweise gejoggt sind und sich gut mit ihr unterhalten haben.

Während des Wettkampfes habe beim Weitsprung geholfen. Nachdem ich den anderen Lehrern erklärt hatte, wie es funktioniert, wir uns Verstärkung für die zweite Grube geholt hatten und ich noch ein Maßband aufgetrieben habe, lief es dann ziemlich gut. Da in der U10 nicht alle locker von dem 2m entfernten Brett in die Grube springen konnten, haben wir mit ihnen Zonenweitsprung gemacht (also Hütchen als Markierung hingestellt und dann dort gemessen, wo sie abgesprungen sind). 
Auch wenn es teilweise anstrengend war, hat es Spaß angemacht, vor allem wenn die Kinder sich gegenseitig angefeuert haben oder man sich zwischendrin mit anderen Lehrern oder Schülern unterhalten hat

Das Leichtathletiktraining nach der Schule war auch super und nach dem einen Training habe ich ein paar von den Kindern noch beigebracht, wie man auf einem Grashalm pfeifen kann (man spannt ihn zwischen die beiden Daumen und pustet), das war wirklich lustig und bei vielen hat es sogar echt schnell gut geklappt. Auch das Spiel Hütchenklauen fanden sie super.

Übrigens habe ich jetzt endlich die Listen und das Okay für Deutsch bekommen und fange dann ab nächster Woche wieder damit an. Montags wird die neue Gruppe Deutsch haben und mittwochs die, die letztes Jahr schon bei der Deutsch-AG dabei waren und dementsprechend ein bisschen mehr schon wissen.
Ich freue mich schon drauf, das wieder anzufangen und bin mal gespannt, wie die neue Gruppe so wird.

Am Mittwoch war Valentinstag, weshalb in der Schule alle Lehrer rot und weiß anhatten und komischerweise alle möglichen Leute schönen Valentinstag gewünscht haben, so wie man es bei Feiertagen macht. Für uns war es aber eher Quentinstag, weil Quentin, ein Freiwilliger von Volunta, Geburtstag hatte. Da haben wir nämlich zusammen Beachvolleyball gespielt und Pizza gegessen (bei der Reservierung waren die Leute minimal verwirrt gewesen, dass kein Tisch für 2 sondern für 14 Leute reserviert wurde). Als alle fertig waren, haben alle Mitarbeiter (egal ob Köche oder Kellner) dann noch ein Geburtstagsständchen zusammen gesungen, das war auch super. 

Am Wochenende war ich Sandboarden, das hat richtig viel Spaß gemacht. Ich bin mit Anika, Hannah und Hannahs Schwester, deren Freunden und natürlich den Sandboards in die Dünen gegangen. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir eine gute Stelle gefunden hatten, aber letztendlich hatten wir die perfekte Düne gefunden. Sie war hoch genug, dass man richtig schön schnell wurde, aber nicht zu hoch, um dann gut wieder hochlaufen zu können. Außerdem hatte sie unten keine starke Kante, sonst würde man mit den Boards dort leichter stecken bleiben (wenn man das Brett vorne nicht hoch genug hält, konnte man trotzdem steckenbleiben, wie eine der anderen aus Versehen getestet hat, aber das lag nicht an der Kante). Es hat allen richtig viel Spaß gemacht, da auf den Boards liegend die Dünen runterzubrettern und ich freue mich auch schon, das mal wieder zu machen.

Ansonsten waren am Samstag Miri und Lennard da, die vor verschieden langer Zeit als Freiwillige in Walvis Bay waren und jetzt zu Besuch und zum Reisen wiedergekommen sind. Es war richtig schön, dich mit ihnen zu unterhalten und nochmal zu sehen, was man alles so als Freiwilliger erreichen kann und wie schön es sein kann, dann wiederzukommen und das Projekt zu sehen, in dem man gearbeitet hat oder das man sogar selbst aufgebaut hat.

Am Sonntag haben wir bei der Verabschiedung von einem Pfarrer Musik gemacht (in der deutschen Kirche hier, da hat man sich genau wie in Deutschland gefühlt und es war dann komisch, wieder rauszukommen und die Palmen zu sehen).
Danach haben wir eine Runde Beachvolleyball gespielt und uns mit weltwärts Freiwilligen von anderen Organisationen zum Braaien getroffen (so heißt grillen hier), das war auch richtig schön.

Es war eine tolle und volle Woche und ich bin schon sehr gespannt auf die nächste, wenn es dann mit Deutschunterricht wieder losgeht…

Tik Tak Toe Staffeln beim Leichtathletik

Bei der Interhouse Competition war es morgens zwar kalt und nebelig, als die Sonne rauskam wurde es aber richtig warm und alle auf der Tribüne sind in den Schatten gegangen

Ich habe beim Weitsprung und Emma beim Kugelstoßen geholfen

Ich habe meistens mit einer Lehrerin zusammen gemessen und eine andere hat dann die Weite aufgeschrieben.

Viele Kids sind auch noch zum Leichtathletiktraining geblieben.

Auf Grashalmen pfeifen nach dem Training

Der Leuchtturm von Swakopmund

Sandboarden…

…mit Anika, Hannah und ihrem Besuch

Ein sehr deutscher Gottesdienst, nach dem wir Musik gemacht haben

5.2.-11.2. Ganz viel Leichtathletik

Diese Woche habe ich das Training auf dem Mondesa Field mit den Schulkids wieder angefangen. Wir sind nach der Schule zusammen hingelaufen und haben dort dann Leichtathletiktraining gemacht. Die Leichtathletikbahn dort ist zwar keine Tartanbah, aber es ist näher zur Schule. In der Mitte gibt es Rasen, aber als wir darauf ein Spiel spielen wollten, kam eine Securityfrau und hat gefragt, ob wir eine offizielle Erlaubnis haben, um da auf den Platz zu gehen. Ich dachte erst kurz, dass man für den ganzen Sportplatz ein Permittier braucht und dachte, wir können da nicht mehr hin. Zum Glück hat sich km Gespräch aber schnell herausgestellt, dass nur der Rasen gerade ausgebessert wird und ungestört wachsen soll, die Bahn und das Netballfeld nebendran aber einfach so genutzt werden können.

Wir haben viele Spiele gespielt (besonders Flush the toilet und Ninja sind gerade sehr beliebt) und Sprinttraining gemacht. Ich mag die Trainings, weil es mit den Kids immer lustig ist und ich durch das zusammen hinlaufen oder danach noch bisschen mit den Kids dableiben und zurücklaufen auch nochmal mehr mit ihnen zu tun habe, als wenn sie einfach zum Training kommen und dann wieder gehen.

Ich hoffe, dass auch nach der Leichtathletiksaison noch zumindest ein paar der Kinder regelmäßig kommen, weil davor waren viele davon schon beim Training, aber nur ab und zu mal.
Im Sportunterricht haben wir diese Woche Weitsprung gemacht (einfach an einer Stelle des Schulhofs mit bisschen weicherem Sand die Steine weggeräumt und schon hatten wir eine Weitsprunggrube) und morgens war weiterhin Athletics.

Dieses „Training“ in den ersten beiden Unterrichtsstunden ist eher dazu ausgelegt, auszusuchen, wer bei der Interhouse competition mitmachen darf. Pro Altersklasse starten nur 9 Kinder in jeder Disziplin, der Rest feuert dann nur an. Am Freitag habe ich mit einer meiner Leichtathletikmädels geredet, die traurig war, weil sie in keiner Disziplin ausgewählt wurde. Ich habe sie getröstet und dann haben wir noch ein bisschen geredet, auch über unsere Familie und unsere Geschwister. Da hat sie erzählt, dass sie nur Brüder hat und meinte aber nach einer kurzen Pause noch mit einem Lächeln: „Und jetzt habe ich noch eine große Schwester“.
Das fand ich richtig, richtig süß und habe mich sehr gefreut.

Wir haben viele Spiele gespielt (besonders Flush the toilet und Ninja sind gerade sehr beliebt) und Sprinttraining gemacht. Ich mag die Trainings, weil es mit den Kids immer lustig ist und ich durch das zusammen hinlaufen oder danach noch bisschen mit den Kids dableiben und zurücklaufen auch nochmal mehr mit ihnen zu tun habe, als wenn sie einfach zum Training kommen und dann wieder gehen.
Ich hoffe, dass auch nach der Leichtathletiksaison noch zumindest ein paar der Kinder regelmäßig kommen, weil davor waren viele davon schon beim Training, aber nur ab und zu mal.
Im Sportunterricht haben wir diese Woche Weitsprung gemacht (einfach an einer Stelle des Schulhofs mit bisschen weicherem Sand die Steine weggeräumt und schon hatten wir eine Weitsprunggrube) und morgens war weiterhin Athletics. 

An einem Abend habe ich zuhause gesehen, dass der Sonnenuntergang schön ist und bin schnell mal noch zum Meer gefahren (man ist von uns aus mit dem Fahrrad wirklich sehr schnell am Meer) und es hat sich wirklich gelohnt. Es war ein richtig schöner Sonnenuntergang. Am nächsten Morgen gab es sogar einen schönen Sonnenaufgang, den man gesehen hat. Das ist nämlich außergewöhnlich hier in Swakopmund, weil es morgens fast immer noch ein bisschen nebelig ist. Über den Tag wird es dann aber meist sonnig und richtig schön warm.
Am Wochenende war ich wieder bei Musikproben, beim Beachvolleyball, am Meer joggen und Ulla, unsere Projektmanagerin, war zu Besuch.

Nächste Woche gibt es wieder ganz viel Leichtathletik: Weiterhin ist vor der Schule Training, ich mache nachmittags Training und am Donnerstag steht dann die Interhouse Competition unserer Schule an…

Warmmachen auf dem Feld vor der Schule

Diese Woche wurden beim Athletics vor der Schule unter anderem Langstreckenläufe…

… und Weitsprung gemacht.

Wegen der Interhouse Competitions anderer Schulen haben haben wir neben dem Stadion trainiert.

Mit vielen Spielen und Staffeln…

… und noch viel mehr Spaß.

Teilweise auch auf Netballfeldern

Und zum Abschluss jedes Trainings ist „Flush the toilet“ aktuell immernoch das unangefochtene Lieblingsspiel…

und abends gab es ein paar schöne Sonnenuntergänge…

Januar

29.01.-4.2. Leichtathletik den ganzen Tag lang und Klasse 1-3

16.1.-28.1. Kein Wasser, Leichtathletik und Grade 0

14.1.-21.1. Zurück in Schule und Projekt

6.1.-13.1. Roadtrip durch Namibias Süden 

29.01.-4.2.24 Leichtathletik den ganzen Tag lang und Klasse 1-3

29.01.-4.2. Leichtathletik den ganzen Tag lang und Klasse 1-3

Diese Woche hatten wir in der Schule zum ersten Mal die ersten, zweiten und dritten Klassen und das war richtig schön. Die Kinder sind sehr süß und motiviert und es war weniger chaotisch als ich gedacht hätte. Wir haben sie am Anfang der Stunde beim Klassenzimmer abgeholt und sind in einer ganz langen Schlange zusammen zum Sportplatz gelaufen. Dort haben wir einen großen Kreis gemacht, alle begrüßt und das erste Spiel erklärt. Wir haben mit ihnen erst Freeze Tag gespielt, das funktioniert zu wie Hüttenfangen. Zwei Fänger (nach der ersten 1. Klasse haben wir ihnen Leibchen gegeben, damit nicht jeder jeden fängt) versuchen die anderen Kinder zu fangen. Wenn man gefangen wurde, dann stellt man sich breitbeinig hin und kann befreit werden, indem jemand anders zwischen den Beinen durchkrabbelt. Das war wirklich lustig. Danach haben wir bei manchen Klassen ein Spiel gespielt, bei dem Kinder im Slalom zwischen den anderen im Kreis entlanglaufen, während die anderen „Head, shoulders, knees and toes“ singen, mit anderen Klassen haben wir ein Klatschspiel im Kreis ausprobiert und „Duck, duck, goose“ gespielt (also die englische Version von „Der Fuchs geht um“). Vieles hat auch schon echt gut geklappt. Zum Abschluss haben wir die Rakete und eine High-five-Runde gemacht und die Klasse wieder zurück in die Klasse gebracht.
Da der Unterricht mit Klasse 1-3 irgendwie entspannter ist als mit Klasse 4-7, finde ich es super, dass wir die jetzt auch haben, auch wenn wir dadurch ein paar Wochenstunden mehr haben.
Leider fällt der Unterricht mit den 1.-3. die nächsten zwei Wochen lang aus, weil morgens in den ersten beiden Stunden Training für die Interhouse Competition im Leichtathletik ist. Dadurch ist der Stundenplan von Klasse 4-7 verschoben und es passt mit dem der Kleineren nicht mehr.
Donnerstag und Freitag war das Leichtathletik vor der Schule jetzt schon. Alle Schüler wurden dafür in drei große Gruppe eingeteilt: Team Blau, Gelb und Grün (eigentlich Rot, aber da die Schulfarben Grün und Gelb sind, wurde das nochmal geändert. In diesen Gruppen wird dann immer ein kleines Aufwärmen gemacht und dann ein bisschen Leichtathletik. Die letzten beiden Tage war Sprint dran. Da es aber sehr viele Kinder sind, kann man da jetzt auch nicht so super viel machen. Bisher war unsere Aufgabe immer das Aufwärmen und dann haben wir einfach da geholfen, wo es gerade gebraucht wurde, die Planung vom Training lag aber eher bei den Lehrern. Ziel des Ganzen ist nicht nur, dass alle trainieren, sondern vor allem auch auszuwählen, wer bei der Interhouse Competition mitmacht. Pro Disziplin dürfen nämlich nur ca. 9 Kinder pro Altersklasse mitmachen, 3 aus jedem Team. Wer dann bei der schulinternen Interhouse Competition gut abschneidet, kann sich für einen Wettkampf zwischen verschiedenen Schulen qualifizieren und so weiter, bis auf nationale Ebene. 
Zu meinem Leichtathletiktraining nachmittags kommen jetzt gerade wegen der Leichtathletiksaison auch viel mehr Kinder, ich hatte gerade immer so ca. 20-25 Kinder. Einerseits finde ich es super, dass so viele Kinder kommen, andererseits war es auch schon eine Herausforderung. Vor allem, da sehr viele andere Gruppen, die normalerweise nicht da sind, auf der Bahn trainiert haben und es dementsprechend schwierig war, einen Platz für so viele zu finden und den Überblick zu behalten, wo alle Kinder gerade unterwegs sind. Das hat dann aber auch geklappt und die UNO-Karten Staffel hat ihnen besonders Spaß gemacht (auch wenn eine Karte weggeflogen und einer der Bälle, die ich daraufgelegt hatte, kaputtgegangen ist). Am Donnerstag konnten wir erst gar nicht auf die Bahn, weil noch die Interhouse Competition einer anderen Schule lief, da haben wir dann einfach neben dem Stadion trainiert. Mit Sprints, Staffeln, Rock-Paper-Scissors-Tag und am Ende sogar noch Weitsprung, weil wir doch noch an die Grube konnten. Zum Abschluss vom Training machen wir übrigens auch eine Rakete, die Cheetah-Rocket (Geparden-Rakete). Sie haben sich nämlich selbst den Namen Athletics Cheetahs gegeben, also Leichtathletikgeparden. Nach der Rakete gibt es dann immer noch ein High Five für alle (aber wirklich High Five: je nach dem wie groß sie sind auf verschiedener Höhe, damit sie springen, aber noch drankommen).

So sieht die Wippe neben dem Sportplatz aus, wenn die Preprimary Pause hat…

Beim Leichtathletik vor der Schule wird in 3 Gruppen trainiert und jede Gruppe macht erstmal ein gemeinsames Aufwärmen im Kreis.

16.1.-28.1.24 Kein Wasser, Leichtathletik und Grade 0

16.1.-28.1.24 Kein Wasser, 
Leichtathletik und Grade 0

Im Sportunterricht haben wir diese Woche mit Leichtathletik angefangen, bald ist nämlich die Interhouse competition der Schule. Das ist ein bisschen so wie Bundesjugendspiele, also ein Leichtathletikwettkampf aller Kinder der Schule quasi. Allerdings kann man sich dann dadurch auch für weitere Wettkämpfe qualifizieren. Dafür wird ab nächster Woche bis zum Wettkampf auch vor der Schule noch trainiert, wir haben aber schon mal ein bisschen Koordination, Sprinten, Starts und Staffeln mit den Kids geübt. Besonders lustig war es, als außer unserer Klasse, mit denen wir Sport hatten auch noch die Nulltklässler mitgemacht haben. Sie haben einfach am Rand mitgemacht und hatten einen Riesenspaß dabei, das war richtig schön zu sehen. Die Klassenzimmer von Grade 0 liegen nämlich direkt an dem Teil vom Schulhof, wo der Spielplatz und der Sportplatz sind. Da sie früher aus haben als die Großen, sind sie dann oft noch auf dem Spielplatz neben unserem Sportfeld, wenn wir noch Unterricht haben. Wir haben die Regel, dass sie nur auf den Sportplatz kommen dürfen, wenn wir gerade keine Klasse haben. Das klappt gerade erst so mittelgut, aber ich glaube das braucht einfach ein bisschen Zeit, bis das funktioniert. Meist klappt es aber gut und sie schauen dann einfach vom Spielplatz aus zu. Am meisten wird die Wippe genutzt, auch der immer so ca.10 Kids gleichzeitig drauf sind, das ist immer sehr süß wenn sie da zusammen wippen.
Auch die Erstklässler, die Grade 0 von letztem Jahr, kommen immernoch gerne zu uns und es ist immer sehr witzig mit ihnen. 
Wir haben diese Woche jetzt auch abgeklärt, dass wir ab nächster Woche auch Klasse 1-3 haben werden. Da bin ich auch sehr gespannt, wie das dann wird. Da werden wir mehr und vermutlich erstmal auch einfachere Spiele spielen und ich glaube es wird schön und auch ein bisschen anstrengend. Ich freue mich aber  schon drauf :)
Am Mittwoch hatten wir keine Schule, weil das Wasser in dem Gebiet unserer Schule und auch wo wir wohnen, ausfallen sollte. Letztendlich gab es aber anscheinend trotzdem Wasser, aber so hatten alle einen Tag frei. Da haben wir vormittags Beachvolleyball gespielt, was auch echt schön war.
Beim Leichtathletik läuft es auch gut und die Luftballonbälle finden sie immernoch super. Man kann die in erstaunlich viele Spiele einbauen, neben Variationen von Staffeln haben wir damit zum Beispiel Schere-Stein-Papier-Fangen gespielt und man war sicher, sobald man den Ball neben eines von mehreren Hütchen gelegt hat , die übers Feld verteilt waren. Außerdem haben die Bälle in einem Hütchen gute Spielfleischbällchen bzw. einen guten Obstteller (mit Äpfeln, Orangen und überdimensionalen Trauben und Heidelbeeren) abgegeben… :)
Da aber gerade wieder weniger Kinder kommen, werde ich im Sportunterricht nochmal Werbung fürs Training machen, vielleicht haben dann ja noch mehr Kids Lust. Außerdem kläre ich am Montag ab, dass ich nach der Schule wieder Leichtathleiktraining an der Schule anbieten kann, wieder Deutsch anfange und Zirkus mache (diese Woche hatte der Schulleiter keine Zeit). Ich hoffe, dass ich dann nächste oder übernächste Woche damit anfangen kann, ich freu mich da nämlich auch schon wieder drauf.
In meiner Freizeit habe ich neben den Sachen, die ich sonst auch so mache, die Africa Cup Spiele von Namiba geschaut. Dafür waren wir als ganze WG beim SFC und haben dort gebraait (mit Fußballcoaches, die mit Emma zusammen trainieren), das war auch super.

Die Rakete ist immernoch sein Highlight zum Abschluss jeder Sportstunde.

Im Sportunterricht …

Das hohe Gras fanden meine Leichtathletikkids super

und die Luftballonbälle auch… besonders als Obstteller

Sonnenuntergänge am Meer sind immer schön

14.1.-21.1.24 Zurück in Schule und Projekt

Schulstart in Swakopmund

Diese Woche hat die Schule wieder angefangen. Eigentlich am Montag, für uns aber erst am Dienstag so richtig, weil am Montag der Stundenplan noch nicht fertig war und wir deshalb noch keinen Sportunterricht machen konnten. Das haben wir nach 2h warten herausgefunden, war aber letztendlich kein Problem. Generell warne die ersten Tage noch ein wenig chaotisch, auch weil die Läutezeiten für Verwirrung gesorgt haben (manche haben auf die neuen Zeiten auf dem Stundenplan geschaut, manche auf die Schulglocke gehört (die übrigens eher wie ein Feueralarm als wie eine Glocke klingt). Letztendlich haben sie es sich mit den Zeiten ändern doch anders überlegt und die alten Zeiten, nach denen auch das Läuten noch läuft, bleiben jetzt erstmal bestehen. Also nicht um 7:30 Uhr sondern um 7:45 Uhr mit der ersten Stunde starten :)

Irgendwann am Mittwoch oder Donnerstag wussten Dana ich alle Lehrer, dass auch diese Woche schon Sportunterricht stattfindet und sie die Kinder rausschicken sollen und bei allen (inklusive und) war angekommen, nach welchen Klingelzeiten jetzt alles laufen soll.

Wieder Sportunterricht zu machen war echt schön, ich habe es irgendwie ein bisschen vermisst. 

Gerade mit den neuen 4. Klassen, war es sehr lustig, zwar noch deutlich chaotischer als normalerweise, aber sie sind motiviert wie sonst niemand um den Platz gerannt, haben witzige Fragen gestellt und gute Laune verbreitet (und nein, wie sind beide nicht Tabea (unsere Vorfreiwillige), nicht die gleiche Person und wir sind auch keine Schwestern…)

Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal auch mal 2 Klassen gleichzeitig. Wir haben sehr schnell gemerkt, dass wir die Kids da nach Klassen aufteilen müssen und einer mit der einen Klasse auf einen anderen Teil des Schulhofs geht, denn bei 80 Kindern dauert es wahrscheinlich Jahre, bis alle zuhören, selbst wenn wir zu zweit sind. Aber alleine mit 40 Kids, das haben wir ja auch schon letztes Jahr hinbekommen, wenn man eine von uns gefehlt hat.

Unsere Grade 0 Kinder, die letztes Jahr in den Freistunden und Pausen immer auf den Sportplatz gerannt sind, sind jetzt Erstklässler und deshalb in einem anderen Gebäude, weshalb wir sie weniger sehen.

Am Donnerstag hatten sie gleichzeitig wie wir aus und standen alle am Tor. Nachdem sie alle auf unsere Fahrräder klettern wollten (einer hat es sogar geschafft), haben wir die Räder nochmal angeschlossen und eine Runde mit ihnen gespielt, das war lustig und schön. 

Wahrscheinlich haben wir sie dieses Jahr sogar im Unterricht, wir wollen nämlich die ersten bis dritten Klassen auch noch dazu nehmen, da sind wir gerade auch noch am Abklären.

Das Leichtathletiktraining war auch wieder super, besonders die Regenbogenstaffeln haben den Kindern viel Spaß gemacht. Dabei mussten sie mit Sand gefüllte, bunte Luftballons holen und das Team, das zuerst den Regenbogen voll hatte, hat gewonnen. Nach dem Training haben auch ein paar von ihnen noch weiter mit den Luftballonbällen auf dem Gras gespielt.

Der Rasenplatz kann übrigens mal wieder eine neue Frisur vertragen… Kaum hat man mal ein paar Wochen nicht auf ihn aufgepasst, ist das Gras ziemlich hoch geworden. Teilweise so Knöchelhoch, an manchen Stellen aber mehr als Kniehoch. Da haben sich alle Kinder drüber gefreut und sich in die hohen Teile gelegt oder darin versteckt. 

Ich habe nach der Arbeit im Projekt auch wieder selbst Leichtathletik gemacht, geturnt und Beachvolleyball gespielt und war mal wieder im Meer.

Außerdem haben wir als WG Bingo gespielt und am Wochenende vor Schulstart waren unsere Mitfreiwilligen aus Walvis Bay bei uns, das war super. 

Beim Assembly stehen alle Schüler nach Klassen aufgestellt auf dem Schulhof, es gibt Ankündigungen und es wird gesungen - die Schulhymne und die Nationalhymne.

Beim Biathlon spielen im Sportunterricht: Statt Langlauf und Schießen wird gelaufen und auf Dosen geworfen.

6.1.-13.1.24 Roadtrip durch Namibias Süden

Roadtrip durch Namibias Süden


Hier werde ich bald noch über unsere Tour durch den Süden Namibias schreiben und Fotos hochladen. Unter anderem vom Fish River Canyon, dem Sossusvlei, Oranje River, Zebras und Häusern voller Sand...

Tag 1 - Los ging es mit dem Auto mit Dachzelten... zu einer schönen Campsite mit Brown Squirrels, wenigen anderen Leuten, Gewitter und Sternenhimmel

Tag 2 - Von Mariental zum Fishriver Canyon... auf Gravelroads an Antilopen und Zebras vorbei

Tag 3 - am Oranje River entlang nach Aus

Fotogalerie Roadtrip

Dezember

27.12.-3.1. Urlaub in Kapstadt

18.12.-27.12. Weihnachtszeit ist Sommerzeit

15.12.- 17.12.2023 Urlaub in Swakopmund

4.12.-11.12. Delfine und Ferien

27.12.-3.1. Urlaub in Kapstadt


27.12. und 28.12. Intercape Fahrt, Markt und Strand

Nach Weihnachten sind fast alle ASC-Freiwilligen aus Namibia mit dem Intercape (einem Reisebus) nach Südafrika gefahren. Die 21 Stunden Fahrt mit Grenzkontrolle in der Nacht, einem tollen Sonnenuntergang mit Sommergewitter, tollem Blick von oben aus dem Doppeldecker, vielen Kartenspielen und Gesprächen und erstaunlich viel Schlaf sind wir in Kapstadt angekommen.
Zuerst sind wir im zum Backpackers gelaufen, also dem Hostel, in dem wir für die Woche wohnen und haben dort eingecheckt und ausgepackt. Danach sind wir über einen Markt gelaufen, wo viel Handarbeit und Tourisachen verkauft wurden. Ich fand die Atmosphäre schon schön, einfach weil es so bunt war mit 
 Kleidung, Stoff, Schnitzereien, Schmuck, Bildern und vielem mehr. und noch an den Strand (Camps Bay) gefahren. Dort waren wir im Meer schwimmen, haben Spike Ball gespielt und einen schönen Sonnenuntergang gesehen, das war super.
Das Wasser ist nicht so warm (10-14 Grad), weshalb die Anderen nur kurz drin waren, aber ich fand es super, mit der Zeit hat man sich an die Temperatur gewöhnt und im Meer sein macht halt echt viel Spaß. Das war schonmal ein toller Start für die Zeit in Kapstadt.


29.12. Kap der guten Hoffnung und Pinguine


Am nächsten Tag habe ich mit Anika eine Tour zum Kap der guten Hoffnung und Cape Point gemacht. Das war sehr sehr schön. Auf dem Weg schon hatten wir sehr viele schöne Aussichten auf Meer und Berge und haben Robben gesehen. Außerdem sind wir den Cheapman’s Peak Drive entlang gefahren. Das ist eine Straße, die sich an der Flanke eines Berges entlangschlängelt und tolle Aussicht auf das Meer und die Berge bietet. Weil es da früher schon einige Unfälle gab, darf man nicht so schnell fahren und die Hänge sind mit Netzen gesichert, die vor Steinfall schützen. Um die Straße gut abzusichern, werden die Netze regelmäßig überprüft und repariert, deshalb muss man für die Straße Maut bezahlen. Wie haben auch einen Kletterer gesehen, der gerade eines der Netze überprüft hat. Vor allem aber haben wir die Aussicht genossen, denn der Blick auf die Klippen, das klare, türkisblaue Wasser, die weißen Strände und die teilweise wolkenumwirbelten Berge war schon sehr spektakulär.
Um zum Kap der guten Hoffnung zu kommen, musste man erstmal durch einen kleinen Nationalpark fahren, in dem es unter anderem Strauße gab, die wie am Straßenrand gesehen haben. Es gibt dort auch zwei Zebras (die man aber nur im allerseltensten Fall sieht, es sind schließlich echt wenige), viele Baboons (Bärenpaviane, die übrigens geschickte Diebe sind, weshalb man am besten weder die Autofenster offen lassen noch Picknicken sollte) und noch ein paar andere Tiere. Am Cape Point sind wir zum Leuchtturm hochgewandert, von dem aus man auch einen tollen Blick auf das Meer, die Strände, die grünen Hügel und die blauen Berge hatte, die in der Ferne halb im Nebel versunken sind und der kühle Wind hat über uns kleine Wolkenfäden herumwirbeln lassen. Außerdem haben wir einen „Nett hier, aber waren sie schon mal in Baden-Württemberg?“ entdeckt. Die gab es übrigens auch an einer Tür im Backpackers und an zwei Stellen auf dem Tafelberg.
Nach dem Stop am Cape Point (dem Punkt, wo der Leuchtturm steht, der die Schiffe sicher ums Kap der guten Hoffnung lotst), sind wir noch zum Kap der guten Hoffnung gefahren. Das ist der südwestlichste Punkt Afrikas und bevor es den Sueskanal gab, war es eine sehr wichtige Handelsroute. Weil dort aber kalte warme Strömungen aus dem atlantischen Ozean zusammenkommen (nicht die Ozeane selbst, das ist am Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas) ist es dort nicht nur oft nebelig sondern es gibt auch Stürme, durch die schon einige Schiffe gesunken sind. Seit es den zweiten Leichtturm gibt, sind dadurch aber kaum noch Schiffe versunken. 
Danach sind wir noch noch zum Boulders Beach gefahren, an dem eine Kolonie afrikanischer Pinguine lebt. Dort haben wir natürlich ganz viele Pinguine, aber auch einen Klippschlieferfamilie gesehen. Die afrikanischen Pinguine sind nur ca. 40cm groß und sind wirklich niedliche und lustige Tiere, denen man lange zuschauen konnte.
Während die anderen Essen gegangen sind, waren Anika und ich an einem schönen Strand, an dem es aber so windig war, dass einem der weiße Sand um (und auch in) die Ohren geflogen ist. Sobald man aber mit den Füßen im Wasser stand ging es, weil der Wind vom Meer her kam. Wenn Wasser hoch genug gespritzt ist, dann ist es nicht einfach heruntergefallen, sondern wurde noch ein Stück weit vom Wind mitgetragen, das war auch lustig. Zum Abschluss haben wir noch einen Aussichtspunkt besucht, von dem aus überwacht wird, ob Haie in die Nähe eines Strandes kommen und dann durch verschiedene Flaggen gewarnt wird, wenn zum Beispiel erhöhtes Risiko vorliegt und wenn tatsächlich ein Hai gesichtet wurde, gibt es sogar einer Warnsirene. An der Seite der Kaphalbinsel ist das Wasser durch eine Strömung vom indischen Ozean her nämlich wärmer, weshalb dort eher Haie zu finden sind als auf der anderen Seire, wo Kapstadt liegt und das kalte Wasser des atlantischen Ozenas n ihr durch  diese Strömung gewärmt wird.
Die Tour war wirklich sehr spannend und schön, besonders die Landschaft war sehr beeindruckend, auch die Pinguien waren toll.
Am Abend gab es im Backpackers Lifemusik, das war auch super..

30.12. Hop On Hop Off, ganz viel grün und ganz viel Meer

Heute bin ich ganz viel Hop On Hop Off Bus gefahren und das war superschön. Nachdem es beim Frühstück Oats für alle gab, habe ich schnell noch online die Bustickets gekauft und dann ging es los. Leon, Fridjof, Simon und ich sind zum Office in der Longstreet (der Straße, wo unser Backpackers ist) gelaufen und haben von da aus erstmal die rote Busroute genommen (nachdem ich eine coole Kappe gesehen hatte, die man aber nicht verstellen kann, weshalb ich sie nicht gekauft habe). Die rote Route ging ein bisschen durch die Stadt und dann zur Seilbahnstation am Tafelberg hoch. Auf der Straße dorthin hatte man schon rönne tollen Blick über die Stadt und ich habe es sehr genossen, da von oben auf dem offenen Doppeldeckerbus mit dem Fahrtwind in den Haaren über Kapstadt zu sehen. Auch die Aussicht auf den Tafelberg war schön, mit den Wolken oben, die sich schnell bewegen und immer neue Formen annehmen sah er schon spektakulär aus. Nach der Straße am Tafelberg sind wir am Strand entlanggefahren. Erst bei Camps Bay an dem weißen Sandstrand mit Türkises Wasser, an dem wir schon am ersten Tag waren und den 4 Strandabschnitten des Clifton Beach, dann noch an der Promenade, wo ich ein paar Sachen gesehen habe, die das Kind in mir unbedingt ausprobieren wollte. Die erste Stunde sind wir aber noch nicht ausgestiegen und haben so mal von allem ein bisschen gesehen und eine coole Zeit auf dem Doppeldeckerbus gehabt. Es war lustig und ein tolles Gefühl, die Stadt mal aus der Perspektive zu sehen und einfach mit Zeit da zu sitzen und es zu genießen. Außerdem haben wir durch den Audioguide (den ich mir auf Französisch gestellt hatte) ein bisschen mehr über die Stadt erfahren (wenn wir nicht gerade geredet, sondern mal zugehört haben 😂).
Außerdem habe ich heute gelernt, dass Regelungen, wann man seinen originalen Pass braucht und wann ein Foto reicht, komisch sind. Zum SIM Karte kaufen hat ein Foto nicht gereicht, um im Botanischen Garten Rabatt zu bekommen aber schon. Als SADC Residents (also Leute, die in einem von so paar Ländern wohnen, zu denen Namibia auch gehört) gibt es hier nämlich Rabatte für Aktionen und manchmal akzeptieren sie da auch Visa, bei anderen Sachen muss man die Nationalität eines der Länder haben. Für den Botanischen Garten hat es geklappt und wie mussten nur die Hälfte zahlen dadurch. Wir hatten Hannah am Backpackers eingesammelt und waren dann mit der Blauen Route zum Kirstenbosch Botanical Garden gefahren. Und da gab es einfach SO VIELE BÄUME! In Swakop gibt s auch Palmen und ganz paar Arten Bäume, aber eher vereinzelt udn n ihr so Laubbäume mit großen Blättern und auch nur Hitzeangepasste Gewächse. Abe hier gibt es sogar quasi WALD! Mir war gar nicht aufgefallen, dass ich das irgendwie vermisst habe aber ich habe mich so sehr drüber gefreut, das war schon lustig. Der Botanische Garten war schön und wir hatten wieder einen super Blick über Kapstadt von dem oberen Teil aus. Was auch beeindruckend war: Kurz vor Kirstenbosch wurde es bewölkt und auf der Rückseite des Berges war es die ganze Zeit sehr wolkig (und dadurch auch zum Glück bisschen kühler) während es im Rest von Kapstadt noch sonnig war. Man hat den Wolkenrand von unserer Picknickbank mit Aussicht sogar sehen können. Als wir dann weitergefahren sind, kamen wir dann auch irgendwann wieder ins sonnige Gebiet, der Übergang war immer ziemlich plötzlich. Ach, fast hätte ich vergessen zu erzählen, dass wir mit dem Bus echt Glück hatten. Ab einem bestimmten Zeitpunkt werden manche Stationen nicht mehr angefahren und wie haben den vorletzten Bus von Kirstenbosch weiter bekommen. Wir hatten absolut nicht auf die Zeit geachtet, also hätte es auch gut passieren können, dass wir da dann stehen und nicht so einfach wegkommen, aber wir hatten einfach Glück und waren zur richtigen Zeit draußen.
So konnten wir noch Hout Bay sehen (das sah aus wie auf einem Gemälde mit dem Strand, den Vögeln, dem Meer und den Bergen), außerdem eines von leider vielen Townships Kapstadts und einige Weinberge. An der Promenade sind wir dann ein paar mal ausgestiegen und dann am Meer entlanggelaufen, das war auch sehr schön. Ich habe den Tag mit viel Abwechslung, schöner Zeit auf dem Doppeldeckerbus und einem super Abschluss am Meer echt genossen und abends haben wir uns einfach im Backpackers ein bisschen noch zusammengesetzt und den Tag morgen geplant.


31.12. Tafelberg und Silvester

Heute sind wir auf den Tafelberg, den höchsten und bekanntesten Berg Kapstadts hochgewandert. Es gibt viele verschiedene Wanderwege und sogar eine Seilbahn auf dem berühmten Berg und deshalb haben wir erstmal überlegt, welchen Weg wie hoch nehmen. Letztendlich haben die meisten den Wanderweg India Venster hoch genommen, allerdings haben sich ein paar von uns, die wegen Höhenangst oder aus anderen Gründen nicht Klettern wollten, dann noch einen anderen Weg (den schnellsten und bekanntesten) entschieden. Bei unserem Weg gab es nämlich einige kleine Kletterpartien, die mir viel Spaß gemacht haben, aber für manche mit Högenangst nicht so toll waren. Als wir dem Gipfel näher kamen war es außerdem ziemlich windig (weshalb die Seilbahn auch gerade nicht gefahren ist). Der Blick war aber wirklich schön, man hat toll über Kapstadt und die umliegenden Buchten gesehen. Die Landschaft war auch toll, gerade weiter oben war es sehr felsig, aber auch grün und als wir dann in den Nebel von den Wolken kamen, die oft oben um den Tafelberg wabern, sah es aus wie in einem Märchen oder als wären wir im Land vom kleinen Hobbit gelandet. Umgeben von Nebel hat der Weg zwischen hellgrauen Steinen, teilweise grünen und teilweise kahlen Sträuchern und roten Blumen entlanggeführt, deren Blütenköpfe vom Wind in unsere Richtung gedreht wurden.
Oben angekommen, hat man aus durch den Nebel immer wieder das Meer gesehen und irgendwann hat sich der meiste Nebel sogar komplett verzogen. Es war aber etwas komisch, dass einen nach so einer coolen Wanderung oben auf dem Berg gut ausgebaute Wege mit Infotafel, eine Seilbahnstation und ein Restaurant erwartet haben. Natürlich ergibt das Sinn, wenn viele Leute auch mit der Seilbahn hochfahren, aber es hat sich schon ein bisschen seltsam angefühlt. Auf dem Wec hatten wir nur insgesamt maximal fünf Leute getroffen und es hat sich nicht so touristisch angefühlt, dort oben durch die Infrastruktur auch. Außerdem sind viele den Platteklippe Wanderweg hochgelaufen, der einfacher als unserer war. Dadurch, dass die Seilbahn aber zu war, war das Restaurant auch geschlossen und es waren deutlich weniger Leute oben auf dem Tafelberg unterwegs als sonst wahrscheinlich, das war gut. Die Aussicht von ganz oben war aber auch wirklich cool, ich verstehe schon, warum so viele Leute da hoch wollen. Runter sind die meisten den Platteklippe Weg runtergelaufen und wir haben und dabei gut unterhalten, den Blick genossen und hatten auch unseren Spaß dabei.
Abends haben wir bei der Karaoke im Backpackers mitgemacht und dann sind wir für Mitternacht zur V&A Waterfront gelaufen, wo es ein kleines Feuerwerk gab, mit dem wir ins neue Jahr gestartet sind. 
Frohes neues Jahr auch an euch alle :)

1.1. Neujahr am Meer am Clifton Beach

An Neujahr waren wir am Meer, das war wirklich schön. Diesmal waren wir am Clifton Beach, der von Steinen in vier verschiedene Strände unterteilt ist. Wir hatten einen schönen Platz zwischen dem 2nd und 3er Beach, wo man in den Schatten von Steinen gehen konnte, Platz auf dem Sand hatte und eine gute Badestelle nicht weit war (sogar so nah, dass als die Wellen stärker wurden ein paar Badeschlappen von uns nass wurden). Wir waren viel im Wasser und es hat richtig viel Spaß gemacht, sich in die Wellen zu schmeißen, die schon ordentlich Kraft hatten oder sich ein Stück von Hirnen mittragen zu lassen. Außerdem konnte man auf die großen Steine super hochklettern und von oben zusehen, wie die Wellen dagegen klatschen. Wir haben Spikeball gespielt und sogar eine Sandburg gebaut.
Als es auf den Sonnenuntergang zuging haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Das war ein Abenteuer, weil die Straßen in dem Gebiet sehr sehr voll waren und es deshalb gar nicht so einfach war, ein Taxi zu finden, was uns zurück zum Backpackers bringen wollte. Auch schon auf dem Hinweg war es sehr voll und ein bisschen chaotisch auf den Straßen gewesen - auf die Idee, das neue Jahr mit einem Strandtag zu starten, waren nicht nur wir gekommen - aber der Rückweg war noch deutlich chaotischer. Mit Nervenkitzel wegen Handyakkus und Taxis, die doch nicht gekommen sind… Aber beim Warten aufs Taxi hatten wir noch Zeit, den Sonnenuntergang über dem Meer von einem Hügel aus zu sehen, ein bisschen rumzulaufen und einen Bus, der den Berg nicht mehr hochkam, abzuschieben. Als dann endlich unser Uber kam, war das schon ein tolles Gefühl. Auch auf dem Rückweg haben wir viele andere Autos gesehen, die angeschoben wurden. Kapstadt ist nämlich ziemlich hügelig, was der Kupplung bei vielen Autos auf Dauer nicht so gut gefällt. Wir sind aber heile nach Hause gekommen und hatten sogar noch einen schönen Sonnenuntergang.

2.1. Noch mehr Pinguine und tolle Ausblicke

Am letzten ganzen Tag unserer Reise sind wir als Gruppe von 15 Leuten mit gemieteten Autos auf eigene Faust zum Kap der guten Hoffnung gefahren. Zwar hatte ich das schon gemacht, aber mit den Leuten und durch die Mietwagen war es nochmal ganz anders. Wir konnten anhalten wo wir wollten und haben so auch auf dem Weg schon bei vielen schönen Aussichtspunkten Halt gemacht. Außerdem sind wie viel auf schönen Felden am Meer herumgeklettert und am Kap der guten Hoffnung noch ein gutes Stück die Felsen hochgelaufen, was nicht nur viel Spaß gemacht hat, sondern auch noch einen tollen Blick auf die faszinierende Natur am Kap gegeben hat. Außerdem waren wir auch bei den Pinguinen, diesmal aber an einem anderen Strand, wo zwar weniger waren, man sie aber von noch näher dran gesehen hat. Heute war ich mal wieder froh, dass ich kein Fleisch esse. Im 7 Penguins Convenience Store haben sich viele nämlich Pommes mit Wienern geholt haben, die sich als sehr sehr pinke Würstchen herausgestellt haben, die den meisten nicht geschmeckt haben. Da war ich mit meinem Joghurt und den Trauben deutlich zufriedener.
Als Abschluss sind wir noch am Meer entlang nach Muizenberg gefahren, wo es einen schönen Strand mit bunten Häuschen gibt. Dort war ich noch eine kurze Runde im welligen, nicht mal so kalten Meer schwimmen (gerade noch so im Sonnenschein, bevor die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist) und das war der perfekte Abschluss für den Tag. Wobei der Tag noch nicht ganz zünde war
Nachdem wir die Autos bei der Autovermietung zurückgegeben hatten, sind manche Essen gegangen und ich war mit ein paar anderen in einer Rooftop Bar im 14. Stock. Auf dem Weg waren wir bei einer Parade vorbeigekommen, die gestern und heute durch die Innenstadt Kapstadts läuft und haben ein paar Gruppen zugeschaut, die Musik gemacht und getanzt haben. Die haben wir dann auch von oben noch teilweise gesehen. Wir saßen dort oben nämlich auf dem großen Balkon mit Glasgeländer und konnten weit über das nächtliche Kapstadt sehen. Ein buntes Lichtermeer, das an der Küste in Schwärze überging. Ich habe heiße Schokolade getrunken und wir haben uns gut unterhalten und dabei die beeindruckende Aussicht genossen. Noch ein guter Abschluss für den Tag :)

3.1. Rückfahrt mit dem Intercape

Heute ging es dann leider schon wieder zurück Richtung Windhoek. Davor haben wir gefrühstückt, eingekauft, gepackt und, sind nochmal über den Markt gelaufen. Auch wenn wir früh genug an der Intercape Station waren, mussten wir uns (also die meisten von uns) fürs Einchecken ganz hinten anstellen, weil sich irgendwie zwei Schlangen gebildet hatten und wir dummerweise in der falschen standen. Deshalb haben wir nur noch Plätze unten bekommen und die Plätze oben sind schon cooler. Ich habe Noah, der neben mir saß, Knüpfen beigebracht, viel Musik gehört, geschlafen und geredet. Wir wären kurz vor der Grenze fast einmal umgedreht, weil jemand dachte, er habe seinen Reisepass an einer Tankstelle liegen lassen, zum Glück ist er aber noch aufgetaucht, bevor wir zurückgefahren sind. An der Südafrikanischen Grenze haben wir erstmal alle Happy Birthday gesungen, weil Fridjof Geburtstag hatte. Es war zwar schon nach 0 Uhr, aber im Bus hätten wir ziemlich viel Ärger bekommen, wenn wir durch unseren Gesang alle geweckt hätten, deshalb hab es ein Geburtstagslied an der Grenze. 2 1/2 Stunden, einige Gepäckkontrollen, viel Warten im Office und auf der Straße, ein bisschen Deeptalk beim Sterne gucken und ein paar Gormukare später waren wir dann endlich auch durch die namibische Grenze durch und wir konnten endlich eine längere Runde Schlafen. Naja, zumindest ein bisschen, denn jemand wollte wegen kleinen Kindern einen Platz unten haben und da hat der Busfahrer gefragt, ob jemand tauschen kann. Niemand wollte und da haben Noah und ich gerne angeboten, nach oben zu gehen. Wir konnten dann sogar als Zweiergruppe nach oben umziehen, das war perfekt. So haben wir doch noch einen Platz oben bekommen und dabei sogar jemandem einen Gefallen getan. Wir sitzen jetzt sogar direkt vor den anderen aus unserer Gruppe, das ist perfekt. Jetzt liegt nur noch ca eine Stunde Fahrt vor uns, 20 Stunden sind schon geschafft und ich freue mich auch irgendwie, jetzt wieder in einem Bett und nicht im Intercape Sitz zu schlafen. Der Urlaub in Kapstadt war wirklich schön und die langen Fahrten auf jeden Fall wert. Sie waren zwar etwas anstrengend, aber auch irgendwie lustig und Kapstadt ist definitiv ein Ort, an den man gerne irgendwann wiederkommen kann…
Jetzt geht es für mich, Leon, Emma und Justus aber übermorgen erstmal noch los auf einen Roadtrip durch den Süden Namibias, darauf freue ich mich auch schon total :)

18.12.-27.12. Weihnachtszeit ist Sommerzeit

Mein Weihnachten dieses Jahr war ganz anders als normalerweise - nicht nur weil wir hier gerade Sommer haben.

Nach unserem Ausflug nach Walvis Bay kamen dann nach und nach immer mehr von den anderen Freiwilligen nach Swakop, weil wir alle zusammen bei uns Weihnachten feiern wollten. Auch wenn ich in der weiterhin zuhause war, hat es sich richtig nach Urlaub angefühlt. Ich war zum ersten Mal Surfen (das hat wirklich viel Spaß gemacht), wir waren Sandboarden, haben viel Zeit am und im Meer und beim Beachvolleyball verbracht und das gute Wetter genossen. An den Weihnachtstagen selbst war es etwas kühler und länger bewölkt, die Woche davor über hatten wir aber ganz viel Sonne. 


Am 22. und 23. war ein Leichtathletikwettkampf, bei dem ich als Helferin, Trainerin und Athletin dabei war. 

Ich habe viel bei den Siegerehrungen, aber auch bei Zeitmessung und anderen Sachen geholfen.

Vieles ist so organisiert wie in Deutschland auch aber ein paar Dinge laufen auch anders. Zum Beispiel werden Startblöcke nicht gestellt, sondern man muss sie selbst mitbringen, wenn man welche haben mag. Nur bei den Nationals gibt es Startblöcke. Ich habe mal gefragt, warum und es gibt einfach nicht genug Geld um Startblöcke für alle Bahnen zu haben und die dann zu ersetzen wenn sie kaputt sind oder geklaut werden. In Swakop war es mal wohl so, dass bei Wettkämpfen Startblöcke gestellt wurden, aber als dann einige geklaut wurden oder kaputt gegangen sind haben sie aufgehört, das anzubieten. Aber wenn man nett fragt, dann kriegt man trotzdem einen geliehen. Außerdem sprinten vor allem bei den Kindern die allermeisten barfuß (auch wenn sie Laufschuhe haben), manche haben dann vorne Tape um den Fuß.

Meine Kids wollten auch barfuß gelaufen und haben es super gemacht. 


Am 24. war ich mit den anderen Freiwilligen zusammen Beachvolleyball spielen, im Meer schwimmen und abends haben wir bei uns gegrillt. Das nennt man hier Braai und es war wirklich schön. Ich habe viele andere Freiwillige wiedergesehen und wir haben geredet, gespielt, gegessen und gelacht. Damit es ein bisschen weihnachtlicher ist, haben wir davor Plätzchen gebacken, teilweise lief Weihnachtsmusik und wir haben gewichtelt. Ich habe ein Muffinblech und Backverzierung bekommen :)

Am ersten Weihnachtsfeiertag war ich mit Simon (einem Mitfreiwilligen, der in Okahao ist) in einer Kirche in Mondesa. Das war wirklich richtig schön. Die Leute waren super offen und herzlich und die Atmosphäre war fröhlich und feierlich. Wir waren eine halbe Stunde zu früh da und bis alle da waren haben ein paar Leute schon Weihnachtslieder angestimmt und alle haben mitgesungen (das klang richtig gut und war teilweise sogar mehrstimmig). Generell war ich von der Musik begeistert. Es wurde mehr gesungen als in Deutschland bei uns im Gottesdienst und alle haben mitgesungen und viele haben sogar getanzt. Der Großteil des Gottesdienstes wurde auf Afrikaans gehalten (neben englisch die Sprache, die in dieser Region alle können), es gab aber auch Teile, die auf Englisch, Damara, Herero und Afrikaans vorgelesen wurden, das war auch spannend. 

Insgesamt ging der Gottesdienst 2 Stunden lang und war wirklich schön.


Am 26. ging es dann los nach Windhoek, wo ich eine Nacht bei der WG an der Delta School war. Wir haben Pizza gegessen, waren Schwimmen und haben uns für die Fahr mit Beschäftigung und essen eingedeckt.


Jetzt geht es nämlich mit dem Intercape nach Kapstadt für eine Woche. Noch liegt das Meiste der 21 Stunden Fahrt vor uns, aber in einem Bus voller Freiwilligen (fast alle von uns ASC-Leuten kommen mit) wird es bestimmt nicht langweilig…

15.12.- 17.12.2023 Urlaub in Swakopmund 

Es tut mir leid, dass ich so lange keinen Blogbeitrag mehr hochgeladen habe. Ich schreibe aber noch über meine letzten Wochen, versprochen.


Jetzt aber erstmal zu den letzten Tagen:

Ich habe aktuell quasi Sommerferien, nur noch ab und zu Leichtathletiktraining, was ich gebe und am Weihnachtswochenende ist ein Wettkampf. Ansonsten habe ich frei und deshalb viel Zeit für schöne Dinge, die man auch im Urlaub hier machen würde.


Gerade sind Hannah und Henrike bei uns, zwei Mitfreiwillige aus dem Norden und wir haben zusammen viele schöne Sachen gemacht. Zum Beispiel waren wir zusammen am Meer und in den Dünen, was beides wirklich schön war.

Am Samstag haben wir bei einem Faustballturnier mitgespielt, dass auf dem Gelände vom SFC stattgefunden hat (er SFC ein Fußballverein und die Einsatzstelle von Emma). Faustball wird wie der Name schon sagt mit der Faust gespielt und ist relativ ähnlich wie Volleyball. Es gibt aber durchaus Unterschiede: zum Beispiel darf nur ein Arm gleichzeitig genutzt werden und der Ball darf zwischen den Kontakten einmal auf dem Boden aufdopsen. Das war wirklich lustig und wir sind sogar bis ins Viertelfinale gekommen.


Am Sonntag waren wir dann nach einem Frühstück mit Pancakes und viel Obst (unter anderem Mango und Wassermelone, da ist hier gerade die Zeit für) in den Dünen und am Abend sind Hannah und ich im Meer schwimmen gegangen. Es war sehr wellig und es hat superviel Spaß gemacht in die Wellen zu springen oder sich von ihnen mitschieben zu lassen. Irgendwann kam sogar eine Robbe und hat mitgemacht… (sie war relativ nah, ist aber einfach nach einer Weile wieder weggeschwommen).


Heute waren wir in Walvis Bay, einer Stadt, die ca. Eine halbe Stunde mit dem Taxi weit weg ist. Ich bin jetzt schon eine ganze Weile hier, war aber bisher tatsächlich noch nie in Walvis Bay, es wurde also langsam mal Zeit, dass ich da auch hingehe. Walvis ist durch den Hafen vor allem eine Industriestadt und nicht so touristisch wie Swakopmund. Die Lagune ist aber schön, dort habe ich zum ersten Mal bisher Pelikane in freier Wildbahn gesehen, das war cool. Auch die vielen Flamingos zu beobachten hat Spaß gemacht. Danach waren wir noch bei der Dune 7, der höchsten Düne Namibias. Es war schon ein bisschen anstrengend, dort hochzuklettern aber der Blick von oben war sehr schön. Oben sind wir auf den Dünenkämmen herumgelaufen und haben die Aussicht genossen. Heute war es sehr warm und vermutlich deshalb keine Touristen außer uns da (sehr cool), aber an dem Müll, der dort überall rumgeflogen so, hat man leider gesehen, dass es eine Touristenattraktion ist. Als Hannah hat eine Plastiktüte gefunden und dann haben wir angefangen, Müll zu sammeln. Neben viel Plastik (unter anderem eigene Pl-ne und ein 50kg irgendwas Sack, der unser neuer Sammelsack wurde) haben wir auch einige Flaschen und Dosen und sogar große Schraubenmuttern gefunden. Ein lustiger Fund war auch ein Arbeitsblatt über das Zentrale Nervensystem von Februar 2023. Aber man hat wirklich gesehen, wie wichtig es ist, dass man den Müll, den man verursacht auch wieder mitnimmt und nicht einfach irgendwo in die Natur schmeißt, die Sachen bleiben lange dort. Die spontane Müllsammelaktion hat auch echt Spaß gemacht und mit dem Sack hatten Hannah und ich danach ein bisschen was von Weihnachtsmann XD

Auch wenn ich jetzt so die Tourisachen von Walvis gesehen habe, möchte ich auf jeden Fall nochmal dort hin, um die Projekte von den anderen Freiwilligen dort zu besuchen (Playtime (ein Fußballprojekt) und ein Leichtathletikprojekt). Das mache ich aber im nächsten Jahr, dann nach den Ferien…

4.12.-11.12. Auftritte, Delfine und Ferien

Diese Woche habe ich einen Oststand entdeckt, bei dem es richtig leckere Mangos gibt. Er liegt sogar auf meinem Weg zum Leichtathletik Training, deshalb habe ich mich richtig darüber gefreut. Schon während meinem Besuch im Norden, wo ich viele Mangobäume gesehen habe, wollte ich gerne Mangos haben und fand es schade, dass es bei uns bisher keine gab, aber jetzt hatte ich endlich echt leckere Mangos :)

Ein anderes Highlight war, dass ich quasi mit Delfinen geschwommen bin. Ok, das ist ein bisschen übertrieben, aber beim Schwimmen nach dem Beach waren Delfine ziemlich nah bei uns. Wir waren vielleicht so 10m von ihnen entfernt und das war richtig cool zu sehen. Hier sieht man öfter mal Delfine, aber ich war noch nie so nah und auch noch nie im Wasser als ich welche gesehen habe.

Diese Woche hat das Schuljahr offiziell geendet (davor war zwar schon keine Schule mehr, aber jetzt gab es Zeugnisse und den offiziellen Abschluss). Deshalb haben wir mit den Lehrern einen Jahresabschlussabend gehabt. Alle hatten sich richtig schick gemacht und als erstes wurden ganz viele Fotos gemacht. Danach haben wir zusammen gegessen und geredet und da habe ich mich auch mal mit Lehrern unterhalten, die ich im Schulalltag eigentlich gar nicht sehe, das war auch mal schön. Ein bisschen komisch fand ich es schon, dass es sehr schick war alles und wahrscheinlich auch teuer, obwohl unsere Schule jetzt nicht so super viel Geld hat. Ich denke, es hätte durchaus sinnvollere Möglichkeiten gegeben, wie man das Geld nutzt. Aber für nächstes Jahr haben sie auch vor, es anders zu machen.

Jetzt, wo offiziell Ferien sind, hatten auch ein paar andere Freiwillige frei, deren Einsatzstellen keine Grundschulen sind. An einem Morgen war ich mit Anika, Hannah und Vicky zur Zeit vom Sonnenaufgang am Strand und Anika und ich waren sogar eine Runde im Meer. Morgens ist es hier in Swakop meist noch nebelig, deshalb haben wir auch an dem Tag nicht viel vom Sonnenaufgang gesehen, es war aber trotzdem toll, es langsam heller werden zu sehen und so früh schon unterwegs zu sein. Dann hat man noch den ganzen Tag vor sich, die Straßen sind noch leer und es ist so schön ruhig irgendwie.

Generell war ich noch viel am Meer und bin unter anderem zur Schwimminsel hingeschwommen, die es seit dieser Woche im Meer gibt. Die wird immer für den Sommer aufgebaut, weil dann das Wasser wärmer ist und außerdem viele Touristen da sind. Swakopmund ist jetzt gerade im Dezember deutlich voller als sonst, vor allem in der Stadt und am Meer, weil es mit Meer und nicht so heißem Wetter ein beliebtes Urlaubsziel ist. 

Am Wochenende war das Radrennen Desert Dash, bei dem Radfahrer durch die Wüste von Windhoek bis nach Swakopmund fahren. Da haben wir geholfen und bei der Zieleinfahrt zugeschaut und das war auch echt cool.


November

25.11.-3.12. Zurück in Swakopmund

19.11.-25.11. Abenteuer Norden

13.11.-18.11. Streuselkuchen und Zielweitsprung - meine 10.Woche hier

6.11. - 10.11. Geburtstagslieder singen und unser persönlicher Stromausfall

4.11. & 5.11. Viel Zeit am Strand, Turnen, Backen und Dünen

30.10.-3.11. Woche mit vielen Leichtathletikkids und wenig Schule wegen Exams

25.11.-3.12. Zurück in Swakopmund

Nach meiner Woche im Norden war es ein bisschen komisch, wieder noch Swakopmund zurückzukommen und einfach normal weiterzumachen. Ein bisschen musste ich mich wieder dran gewöhnen, wie alles hier so ist, aber ich hatte auch eine schöne Zeit dann. Ich habe viel Sport und Musik gemacht und die Zeit genutzt, in der ich in meinem eigenen Projekt nicht so viel zu tun hatte. Zweimal habe ich auch das DRC School Project besucht. Das ist ein Projekt im Township von Swakopmund, das Kindern ohne Schulplatz Bildung ermöglicht und eine Hausaufgabenbetreuung anbietet. 

Das war echt spannend zu sehen und war sehr schön. Unter anderem habe ich Lisa und Johanna, zwei andere Weltwärtsfreiwillige von der Organisation Volunta, beim Sport und Basteln begleitet (da war auch schon alles entspannter weil es auf die Ferien zugeht) und in der Pause mit den Kindern zusammen UNO gespielt.

Ansonsten habe ich viel mit meiner WG gemacht (zum Beispiel Pancakes zum Frühstück, zusammen Plätzchen backen und Filmeabende). 

Ein Highlight war natürlich auch unser Schneemann. Wir haben nämlich den Gefrierschrank enteist und aus dem Eis dann einen kleinen Schneemann gebaut. Da war auch ein bisschen Winter bei uns, obwohl hier gerade Sommer ist. 


Am Freitag war die Weihnachtsshow vom Turnen, für die ich eine Zirkusnummer mit meinen Kids vorbereitet hatte. Wir haben Pyramiden und Akrobatik gemacht, es war schön und Kam auch gut an.


Am Wochenende war der Sandmann, ein Triathlon, bei dem Lucie, Emma und ich geholfen haben. Jana hat mitgemacht und insgesamt war es mal schön zu sehen, wie so ein Triathlon abläuft und spannend, vor allem wenn es bei Zieleinläufen sehr knapp war oder wenn sich die Platzierung nach den einzelnen Teilen nochmal stark verändert hat. Erst wird geschwommen, dann kommt das Radfahren und zuletzt laufen die Teilnehmer. Dabei gab es verschiedene Distanzen und sowohl Leute, die da sehr ernst rangegangen sind und Rekorde geknackt haben, aber auch Familien, die einfach zum Spaß mitgemacht haben. Man konnte nicht nur einzeln antreten, sondern auch als Team, wo dann einer schwimmt, ein anderer Rad fährt und der dritte läuft, das haben auch viele gemacht. 


Außerdem war am Wochenende noch ein Konzert von der Swakopmund Brass Band, bei dem zwei andere Freiwillige und ich mitgemacht haben, das hat auch Spaß gemacht.




19.11.-25.11. Abenteuer Norden

Abenteuer Norden

Meine Hinfahrt

... 873km mit lustigen Schildern, einem Zwischenstop mit Lagerfeuer in Otji, Kühen auf der Straße und Gewittergucken auf dem perfekten Platz

!  um den Text zu den Bildern zu sehen, könnt ihr einfach mit dem Mauszeiger auf die Bilder gehen

Hier sind die viele Straßen meist ziemlich leer und nur ab und zu begegnet man anderen Autos. So auch auf dem Weg von Swakopmund nach Otjiwarongo.

Beim Zwischenstopp in Otji haben wir nach einem Stadtspazierang ein Lagerfeuer auf dem Balkon gemacht.

Am Sonntag Nachmittag habe ich meine Mitfreiwilligen in Otji besucht, weil ich dort sowieso vom Shuttle in den Intercape umsteigen musste

Der Intercape - wegen des Linksverkehrs steigt man natürlich auch in Busse auf der anderen Seite ein als in Deutschland

Am Straßenrand gab es viele Wildwechselschilder. Sie haben hier aber immer das Tier drauf, das dort  auf die Straße kommen könnte: Meist Kühe oder Antilopen aber ab und zu auch mal ein Warzenschwein.

Im Intercape hatte ich Glück mit meinem Sitzplatz: ich saß ganz vorne und hatte deshalb einen tollen Blick auf Kühe und Ziegen auf der Straße und das Gewitter, dass es in der Nacht gab.

Die Landschaft hat sich auf dem Weg nach und nach verändert und sah teilweise echt schön aus. Gerade mit dem roten Sand, noch irgendwo vor Otjiwarongo.

In der Regenzeit gewittert es im Norden Namibias fast jede Nacht und dann ist es morgens weniger heiß als sonst, was angenehm ist. Nachmittags schwitzt man aber dadurch, dass es schwül ist umso mehr.

Eenhana-Projektbesuch bei Hannah und Moritz

Ich schreibe hier noch über meine Zeit in Eenhana, bis dahin könnt ihr euch aber schonmal ein paar Fotos anschauen...

Ongwediva - Eluwa Resource School und Basketball

13.11.-18.11. Streuselkuchen, Eenyandi und Zielweitsprung - meine 10. Woche hier

Streuselkuchen, Eenyandi und Zielweitsprung - meine 10. Woche hier


Diese Woche war erstmal die letzte Woche, in der ich normal Schule hatte. Denn ab nächster Woche werden an der Schule Exams geschrieben, da findet dann kein Sportunterricht statt. Auch die Deutsch-AG muss ich wegen Exams pausieren, deshalb haben wir in der letzten Stunde alle Essen mitgebracht. Die Kinder was typisches von hier und ich was typisch deutsches. Das hatten ein paar Schüler vorgeschlagen und ich fand die Idee schön. So habe ich zum Beispiel mal Pap (Maisbrei, der hier zu vielem gegessen wird) und Früchte wie Eenyandi (kleine Früchte, die man schält mit 3 schwarzen Kernen drin) und Eendunga etwas größere, runde Früchte, die einen großen Kern/Stein drin haben) probiert. Das hat gut geschmeckt. Irgendwie ein bisschen trocken aber auch süß. 


Es war gar nicht so einfach, mir was „typisch deutsches“ zu überlegen, was ich mitbringen konnte.

Letztendlich habe ich aber keine große Wissenschaft daraus gemacht und einfach Kartoffelsalat und Streuselkuchen mitgebracht. Beides fanden die Kinder super, besonders natürlich den Streuselkuchen (aber eher zum Essen und nicht zum Aussprechen, das Wort ist nämlich gar nicht so einfach…). Außerdem habe ich jetzt die Zertifikate fertig gemacht, die alle bekommen, die regelmäßig da waren. 


Im Leichtathletik habe ich diese Woche mit den Kids TickTackToe gespielt und sogar tatsächlich mitgespielt, weil am Anfang des Trainings sehr wenige Kinder da waren (manche dürfen wegen der Exams von ihren Eltern aus leider nicht kommen). Am Donnerstag haben viele Kinder mitgemacht und ich habe mit ihnen unter anderem Zielweitsprung gemacht, wo man in einem bestimmten Kreis im Sand landen muss und dann wenn man es geschafft hat auf die nächste Bahn kommt, wo der Kreis weiter weg ist. Das war lustig und hat vielen Spaß gemacht. Außerdem haben sich die Kinder nach einigen Malen „Flush the toilet“ als Abschluss Spiel in letzter Zeit zum ersten Mal wieder „Fisher Fisher“ gewünscht (das Lieblingsspiel bevor „Flush the Toilet“ kam).


Ich bin jetzt wieder gesund und konnte endlich wieder mit Beachvolleyball spielen, im Meer schwimmen, Leichtathletik machen und Sonnenuntergännge am Meer anschauen. Besonders der Sonnenuntergang am Freitag war schön. Ich glaube aber, dass der Sonnenuntergang letzten Samstag der bisher schönste hier war, weil es da viele Wolken gab, die dann richtig rot geleuchtet haben.


Am Samstag haben wir bei einem Konzert geholfen, das von der Deutschen Botschaft organisiert wurde. Da hat ein Streichquartett gespielt und wir haben Getränke ausgeschenkt. Es hätte 1:1 so auch in Deutschland sein können. Viele haben deutsch gesprochen und es wurde sogar einmal die deutsche Nationalhymne gespielt.


Im der kommenden Woche habe ich von meinem eigenen Projekt aus wenig, deshalb besuche ich diese Woche die Projekte im Norden Namibias. Vor allem werde ich wahrscheinlich in Eenhana sein, aber auch die Projekte in Ongwediwa besuchen. Ich bin mal sehr gespannt wie das wird :) Aber zuerst habe ich mal 800km Reise vor mir und besuche auf dem Weg noch die anderen Freiwilligenin Otjiwarongo. 

6.11. - 10.11. Geburtstagslieder singen und unser ganz privater Stromausfall

Geburtstagslieder singen und unser ganz privater Stromausfall

Am Montag habe ich in der Deutsch-AG Datum, Geburtstag, Monate und Wochentage gemacht und als wir über Geburtstage geredet haben, kam die Frage, wie man Happy Birthday auf Deutsch singt. Also habe ich es einmal vorgesungen und dann haben wir es ganz oft zusammen gesungen und das war wirklich schön. 

 
Wir haben diese Woche auch mal herausgefunden, was passiert, wenn man vergisst, Strom nachzukaufen:  Es ist dann einfach Stromausfall für dein Haus - so lange, bis du Strom nachgekauft hast. Bei uns war das nur für so ca 5-10 Minuten so, denn Lucie und Emma sind zur Tankstelle gefahren und haben am Stromautomaten dort Strom nachgekauft, ich habe hier den Code eingegeben und schon war das Licht wieder an...

Außerdem habe ich festgestellt, dass griechischer Joghurt ein guter Quarkersatz ist (hier gibt es nämlich keinen Quark) und der Zupfkuchen damit hat sehr gut geschmeckt :)

4.11. & 5.11. Viel Zeit am Strand, Turnen, Backen und Dünen

Beachen am Strand, Turnen, und Dünen 

Dieses Wochenende habe ich mal wieder viel Zeit am Strand verbracht. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag haben wir Beachvolleyball gespielt. Die Leute sind echt nett und es macht immer sehr viel Spaß, besonders wenn man viel spielen kann. So langsam habe ich das Gefühl, dass ich dazulerne, auch wenn ich nicht richtig trainiere sondern einfach nur spiele.


Außerdem habe ich dieses Wochenende mit den anderen Turntrainern eine Trainernummer für die Show Anfang Dezember geübt und mich mit Maddie und Josie, die ich auch vom Turnen kenne, getroffen. Wir haben zusammen Malva Pudding (ein sehr leckeres Gebäck aus Südafrika) gebacken und waren in den Dünen. Dort haben wir Käfer gesehen, die hier Toktokkies heißen. Maddie meinte, dass sie Tau auf Pflanzen als Trinkwasserquelle nutzen und eine Art Handstand auf den Blättern  machen, um an das Wasser zu kommen. Das klang lustig. Wir haben keine Handstände gemacht, aber dafür Vorwärtsrollen die Dünen runter, das war sehr witzig (und ein bisschen sandig, das war aber egal, ich habe eh an dem Tag noch Beachvolleyball gespielt und war dann im Meer).

Abends haben wir mit Freunden von hier zusammen gekocht und gegessen, einen Abend haben sie ein Rezept vorgeschlagen und einen Abend hier. Es hat wirklich gut geschmeckt und wir haben gelernt, dass hier in alles unter anderem mit Kapana-Spice gewürzt wird. Das ist eine Gewürzmischung, mit der auch Kapana - gegrillte Fleischstreifen, die man als Streetfood an jeder Ecke im Township kaufen kann - gewürzt wird. Darin ist unter anderem Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Koriander, Paprika, Senf, Chili, Thymian, Salz, Kreuzkümmel, Zucker, Ingwer und Pfeffer. Für die, die es selbst mal probieren wollen gibt es zum Beispiel hier ein Rezept  zum Selbermachen: https://www.esterkocht.com/namibische-gewuerzmischung-kapana-spice/


Dann habe ich noch meine Tickets für den Intercape nach Kapstadt gebucht. Wir fahren dort nämlich mit fast allen anderen ASC Freiwilligen in Namibia zusammen über Silvester hin.

Bis dahin genieße ich aber auch noch meine Zeit in Swakopmund, hier ist es nämlich auch sehr schön :)

30.10.-3.11. Woche mit vielen Leichtathletikkids und wenig Schule wegen Exams

Woche mit vielen Leichtathletikkids und wenig Schule wegen Exams

Mein Wunsch nach mehr Leichtathletikkids hat sich erfüllt. Diese Woche waren sehr viele Kinder dabei, sogar ein paar neue. Dadurch konnten wir gut Spiele zum Abschluss spielen und Staffeln probieren. 
Am Donnerstag haben wir beim Weitsprung eine Übung gemacht, bei der man über etwas springt. Wir haben dafür ein Gummitwist genommen und die Kinder fanden es super, darüber zu springen. Als wir mit dem Training fertig waren, haben sie Gummitwist damit gespielt und mir ein paar Hüpfsprüche beigebracht (zum Beispiel einenr über Michael Jackson, wo man reinspringt, dann über eines der Gummis springt, die Beine überkreuzt und sich dreht). Das war wirklich lustig.

Da am Donnerstag und Freitag Exams geschrieben wurden, hatten wir nur die Stunden vor der Pause (die ist immer von 10:25-10:55 Uhr) und dementsprechend mehr Zeit vormittags. Ich habe da die Monatsabrechnung für den Oktober gemacht (das war Arbeit, aber ich habe es jetzt fertig) und habe mich mit einem Ausflug zum Meer belohnt.



Oktober

28.10. & 29.10. Besuch aus Eenhana, Westside High, viel Zeit am Meer und Rugby WM

23.10.-27.10. Woche mit viel Deutsch und teilweise wenigen Leichtathletikkids

21.10. & 22.10. Milktart Milchshake, Beachvolleyball, Rugbysieg und Joggingrunde

16.10.-20.10. Ich liebe dich und Flugzeug

14.10.-15.10. entspanntes Wochenende mit Delfinen, Großputz und Beachvolleyball

9.10.-13.10. Die vierte Woche im Projekt

5.10.-8.10. Ein langes Wochenende mit Sandboarding, Quadfahren, Turnier & Meer

Ein bisschen aus Alltag und Freizeit

02.10.- 04.10. Eine kurze dritte Schulwoche

29.09.- 01.10. Wochenende in Windhoek

28.10. & 29.10. Besuch aus Eenhana, Westside High, viel Zeit am Meer und Rugby WM Finale

Besuch aus Eenhana, Westside High,  viel Zeit am Meer und Rugby WM Finale

Dieses Wochenende waren Hannah und Moritz aus Eenhana zu Besuch. Eenhana liegt ganz im Norden Namibias, also ein gutes Stück weit weg von Swakopmund (immerhin knapp 900 km) und deswegen sieht man die Leute aus dem Norden nicht so häufig. Es war sehr schön, dass sie zu Besuch waren, so habe ich sie ein bisschen besser kennengelernt und etwas über das Leben im Norden erfahren.

Am Freitag hatten Emma und ich keine Schule, deshalb sind wir alle zum Projektbesuch in die Westside High mitgekommen, wo Lucie und Jana arbeiten. Dort haben wir beim Sportunterricht und bei der Essensausgabe geholfen und einfach mal die Schule gesehen. Das fand ich spannend, weil unsere Schule ja in der gleichen Stadt liegt und sich trotzdem ziemlich von der Westside High unterscheidet. Nicht nur, dass die Westside High bis zur Oberstufe und nicht wie unsere bis zur 7.Klasse geht, auch die Ausstattung dort ist anders als bei uns. (Bild? wie anders? Gehobener? Oder willst du dazu lieber nichts sagen?) Zum Beispiel tragen die Schüler und Schülerinnen dort blau-weiße Schuluniformen (bei und grün-gelbe) und es gibt dort mehrere Netballfelder und Gänge zwischen den Klassenräumen. Bei uns gehen die Klassenräume dagegen alle direkt auf den Schulhof raus, da ist der "Gang" quasi draußen.
Neben dem Training sind wir noch über die SportsExpo im Dome gelaufen (da konnte man verschiedene Sportarten ausprobieren (z.B. Darts, Basketball, Golf und sogar auch Schach und E-Sports) es war sonst aber nicht sooo spektakulär) und wir waren sehr viel am Meer. Hannah und ich haben bei einer Radtour) am Ufer sogar eine kleine Robbe gesehen!
Wir haben am Meer viel Beachvolleyball gespielt, waren schwimmen, haben den Sonnenuntergang angeschaut und zusammen gekocht.
 
Am Samstag Abend haben wir das Finale der Rugby-WM (Südafrika gegen Neuseeland) geschaut. Wir waren dafür wieder in einer Sportsbar und es war ein sehr knappes und spannendes Spiel, das Südafrika mit einem Punkt Vorsprung gerade so gewonnen hat. Dementsprechend viel Jubel ist ausgebrochen, als der Schiedsrichter nach ein bisschen mehr als 80 Minuten abgepfiffen hat. Auch wenn es nicht das namibische Team war, haben sich alle total gefreut, dass das Nachbarland in Paris den Sieg geholt hat.

23.10.-27.10. Unterricht vor der Tür und „Du bist ein Affe”

Unterricht vor der Tür und „Du bist ein Affe”

Ich glaube immer noch, dass das mit dem Deutschunterricht eine gute Idee war. Die beiden Deutschstunden diese Woche haben den Kids und mir Spaß gemacht und es sind noch einige neue dazugekommen, die auch gerne mitmachen wollen. Jetzt habe ich, wenn alle da sind, 40 Kinder (alles Sechstklässer, weil erstmal nur eine Stufe kommen sollte meinte der Schulleiter, ab Januar ändert sich das aber nochmal, da fängt das neue Schuljahr an). Ich hätte gedacht, dass es deutlich anstrengender mit 40 Kindern ist, aber da sie freiwillig da sind, ging es sehr gut.

Wir haben unter anderem das Alphabet gelernt und jedem Buchstaben dann ein Tier zugeordnet. Da kam dann die lustige Frage wie man denn „Du bist ein…“ sagt. Und natürlich wurde dann getestet, was andere so alles sein können (ein Affe war am beliebtesten).

Was sein bisschen unpraktisch war, war dass der Klassenraum genau zu Beginn der Stunde gefegt wurde und wir erst nicht reinkonnten. Da wir auch nicht in einen anderen Raum konnten und unser Raum genau dann gefegt werden musste (ich habe gefragt, aber war dann einfach so), haben wir draußen angefangen und einfach mündlich alles von den letzten Stunden wiederholt. Das war auch mal eine lustige Erfahrung. 

21.10. & 22.10. Milktart Milchshake, Beachvolleyball, Rugbysieg und Joggingrunde

Milktart Milchshake, Beachvolleyball, Rugbysieg und Joggingrunde

Samstags war ich morgens mit Freunden vom Turnen im Village Café. Das ist ein schönes Café in der Stadt, das von außen nicht so spektakulär aussieht und aber einen tollen Innenhof hat. Dort saßen wir und haben Waffeln gegessen und dazu Milktartmilchshake getrunken. Milktart ist ein südafrikanisches Gebäck. Das habe ich dann in der Woche drauf auch mal probiert und sowohl der Milchshake als auch das Gebäck hat sehr gut geschmeckt. Da ich sowieso in der Stadt war, habe ich mal geschaut, wie viel Lie-Down-Sandboards dort kosten und sie sind wirklich nicht teuer. Vielleicht werden wir uns welche kaufen, mal schauen… Das Sandboarding war nämlich wirklich lustig.

Am Nachmittag war ich mit einer anderen Freiwilligen, mit der ich mich gut verstehe, Anika, in der Stadt spazieren und danach haben wir Beachvolleyball gespielt. Das macht immer viel Spaß  weil man am Meer ist, Sport macht und nette Leute trifft. Außerdem ist es kein Problem, dass ich nicht perfekt Volleyball spiele weil die anderen das in Ordnung finden, man trotzdem mitspielen darf und dann gute Tipps bekommt.

Nach dem Beachvolleyball (ich weiß jetzt auch wie man das Netz abbaut) gehen wir immer noch einmal kurz ins Meer. Auch wenn es noch ein bisschen kalt ist, liebe ich es besonders bei Sonnenuntergang zu schwimmen. Da hat die Wasseroberfläche dann die Farbe des Himmels (meist irgendwas zwischen orange und rosa), was wirklich fantastisch aussieht.

Am Samstagabend haben wir das Halbfinale der Rugby-WM geschaut. Rugby ist hier beliebter und bekannter als in Deutschland, weshalb das Spiel zwischen England und Südafrika für viele hier ein Highlight war. Da wir keinen Fernseher haben, sind wir in eine Sportbar gegangen, in der das Spiel lief. Sie war wirklich gut besucht und alle außer einem Mann waren für Südafrika (es ist ja auch ein Nachbarland Namibias). Die „Springboks“ lagen lange hinten, ganz am Ende haben sie es durch einen Touchdown aber geschafft, zu gewinnen und 
die ganzen Leute haben richtig viel gejubelt. Nächstes Wochenende ist das Finale und da Südafrika mitnimmt den Sieg spielt, haben wir vor, das auch zu schauen.

Außerdem war ich Joggen und als ich danach eingekauft habe, hat mich eine Angestellte gefragt, welche Sportart ich mache und hat ein paar liebe motivierende Sachen gesagt, das war eine schöne Alltagssituation. Die Leute, die im von uns aus nächsten Supermarkt arbeiten, sind bisher alle ziemlich nett gewesen. Dort wird gerade nämlich umgeräumt und sie haben dann extra Sachen aus dem Lager geholt (Saure Sahne für WG-Flammkuchen am Montag) und generell sind sie sehr freundlich und fragen ob man was braucht und wie es einem geht.
Hier ist es aber auch insgesamt üblicher, dass bevor man sagt, über was man mit jemandem reden möchte, erstmal ein „How are you?“ kommt. Egal ob beim Schulleiter, an der Supermarktkasse oder beim Training.

Ich habe bei Vollmond übrigens mal meine Kamera rausgeholt, damit ich euch den Hasen im Mond zeigen kann. In echt sieht man ihn noch etwas besser, aber ihr könnt auf dem letzten Foto ja aml schauen... er guckt nach links :)

Es war ein wirklich schönes Wochenende und ich freue mich aber auch auf die Woche.

16.10.-20.10. Ich liebe dich und Flugzeug

Ich liebe dich und Flugzeug

Diese Woche Mittwoch habe ich zum ersten Mal Deutschunterricht gegeben. Da das dort nicht regulär angeboten wird, habe ich quasi eine Deutsch-AG für Interessierte angefangen. Vor der ersten Stunde hatte ich schon großen Respekt und habe mir Sorgen gemacht, dass es keinen Spaß macht oder ich es nicht gut hinkriege und ich mir da etwas angelacht habe, was insgesamt keine gute Idee war. Die Stunde hat mich aber vom Gegenteil überzeugt: Bis jetzt fand ich es wirklich super. Natürlich war es schon ein bisschen Arbeit, die Arbeitsblätter und Vokabelblätter vorzubereiten, aber die Stunde hat richtig gut geklappt. Vor allem waren die Kinder alle motiviert und hatten Spaß dabei und als wir so etwas wie „Guten Tag“, „Wie geht es dir?“ und die Zahlen gemacht hatten, kamen dann zwischendrin auch Fragen, die die Kinder gestellt haben: Was heißt Flugzeug auf Deutsch? Wie sagt man ich liebe dich? Und wie sagt man jemanden, dass er bitte leise sein soll? Also haben sie neben vielen Grundlagen auch direkt in der ersten Stunde gelernt, wie Flugzeug auf Deutsch heißt :)
Nach der Stunde haben noch viele andere Schüler und Lehrer gefragt, ob sie auch mal dazukommen können und Deutsch lernen. Mal schauen also wie es am Montag so wird…
Außerdem wurde ich dann auf dem Schulhof ab und zu stolz mit „Guten Morgen“ gegrüßt oder „Wie geht es dir?“ gefragt.

Mit Zirkus geht es dann Anfang November los, da freue ich mich auch schon drauf.

Im Sportunterricht habe ich diese Woche nicht nur Handball und sondern auch Fußball auf zwei Feldern parallel gespielt und dann gewechselt. Die Kids fanden es super, dass sie mal kicken durften und das hat besser funktioniert als auf zwei Feldern Handball zu spielen.


Beim Leichtathletik war das Training normal wie auch die letzten Wochen, außer dass aus Weitsprung eine nebenbei-säubern-wir-die-Sandgrube-Aktion wurde. Eines der Kinder hatte einen Lollistiel nach dem Sprung aus dem Sand genommen und ab dann waren sie alle stolz, wenn sie irgendwelchen Müll (und davon gibt es dank Wind und rumliegenden Sachen mehr als man erwartet in der Weitsprunggrube) gefunden haben. Alles Gesammelte haben wir dann weggeworfen.
Und sie haben ein neues Lieblingsspiel, das Fisher Fisher abgelöst hat: Toilettenfangen bzw. „Flush the toilet“. Dabei gibt es einen Fänger und wenn du gefangen wurdest, kniest du dich mit einem Bein hin und hebst einen Arm. Um dich zu befreien, kann sich dann jemand auf dein oberes Bein setzen und deinen Arm runterdrücken - also quasi die Toilette spülen. Dann darfst du weiter herumrennen.



14.10.-15.10. entspanntes Wochenende mit Delfinen, Großputz und Beachvolleyball

Entspanntes Wochenende mit Delfinen, Großputz und Beachvolleyball

Am Samstag haben wir als WG einen Großputz gemacht. Das kam sehr spontan, weil wir einen Schrank in der Küche umgeräumt haben. Letztendlich haben wir die Küche und das Wohnzimmer geputzt und dann den Braairaum ausgemistet. Der Braairaum heißt so, weil man dort Grillen kann (das heißt hier Braai). Den Grill mit Schornstein, der dort drin ist, haben wir noch nicht genutzt, aber sonst haben wir den Raum bisher als Abstellraum und Fahrradschuppen genutzt. Unsere Vorfreiwilligen hatten das auch gemacht, dementsprechend viel Zeug hatte sich dort angesammelt. Wir haben das durchsortiert und dabei aber auch einige schöne Sachen gefunden: Jonglierbälle, Material zu Deutsch und Leichtathletik von den Vorfreiwilligen, Sachspenden wie Leibchen, Spikes und Bälle, mehr oder weniger alte Reiseführer (manche ziemlich aktuell, der älteste von 2007), einen Plastikweihnachtsbaum und Malsachen.
Danach ich war Einkaufen, Eis essen (hier gibt es eine Eisdiele mit sehr leckerem Eis, zumindest Italien Cookie hat lecker geschmeckt) und habe Zeit am Meer verbracht. Unter anderem beim Beachvolleyball am Sonntag - natürlich mit einer kleinen Runde Schwimmen im Meer danach :)

Und ganz wichtig: Am Sonntag habe ich zum ersten Mal Delfine gesehen! Das sieht man leider auf den Fotos nicht, aber es war wirklich sehr schön. Ansonsten sieht man hier oft Flamingos vorbeifliegen und ab und zu mal eine Robbe am Meer oder am Strand. Das ist immer sehr schön.

Und wer sich fragt, was bitte das Ding auf dem letzten Foto dort ist: Es ist ein Toastiedings aus Apfelpfannkuchenteig. Ich wollte nämlich Pfannkuchen machen, das hat dank unbeschichteter Pfannen aber sehr schlecht funktioniert, weshalb ich dann versucht habe, den Teig im Tostiemaker zu einer Art Waffeln in anderer Form zu machen. Es hat tatsächlich gut funktioniert und war sehr lecker :)

9.10.-13.10. Die vierte Woche im Projekt

Die vierte Woche im Projekt

Diese Woche haben wir in der Schule  Handball gespielt, was bei vielen Klassen echt gut geklappt hat. Manchmal war es aber ein bisschen chaotisch, besonders am Montag und Dienstag mal. Bei den meisten Klassen war das kein Problem, aber teilweise war es schon anstrengend. Trotzdem war viel Schönes dabei, die Rakete am Ende zu machen zum Beispiel und nach den Sportstunden, wenn die Erstklässler zu uns gekommen sind. Sie umarmen uns immer, haben lustige Fragen und sind sehr süß.

Beim Leichtathletik war es diese Woche auch schön und vermutlich fange ich an der Schule ab nächster Woche Mittwoch eine Deutsch-AG an. Da bin och schon sehr gespannt, wie das wird. Ich habe ein paar Materialien von Vorfreiwilligen gefunden und selbst ein bisschen vorbereitet, muss da aber noch mehr machen. Mal schauen, wie es so klappt…

Beim Zirkus dauert es vermutlich etwas länger bis ich da alles geklärt habe, aber ich bin auch dabei…

5.10.-8.10. Ein langes Wochenende mit Sandboarding, Quadfahren, Schwimmen und Meer

Ein langes Wochenende mit 
Sandboarding, Quadfahren, 
Schwimmen und Meer

Dieses Wochenende war wirklich schön und zwar nicht nur weil es länger war als normale Wochenenden. Am Donnerstag habe ich morgens das Schimmbad „the CUBE“ ausprobiert. Dort gibt es ein 25m Becken mit einigen Bahnen, worin man für 30 Namibiadollar (also umgerechnet ca 1,50€) schwimmen gehen kann. Ich war dort zusammen mit Hannah, einer Mitfreiwilligen aus Walvis Bay, die das Wochenende über bei uns war. Außerdem waren wir zusammen am Meer und haben dort eine Robbe am Strand gesehen. Nachmittags hatte ich normal Leichtathletiktraining und habe danach noch selbst trainiert. An dem Tag waren nicht so viele von meinen Leichtathletikkindern da, aber es war trotzdem schön. Wie sonst schon ein paar Mal war ich noch beim Beachvolleyball und habe dabei mal wieder einen Sonnenuntergang am Meer gesehen. Es ist echt schön, so nah am Meer zu wohnen, auch wenn der Nebel manchmal ein bisschen nervt. Da ich aber sehr gerne am Meer bin und es meist auch nur nachts und manchmal morgens nebelig ist, finde ich es insgesamt wirklich super. Ich mag die Weite des Meeres, den Strand und auch Wasser und baden gererell.

Am nächsten Tag waren Hannah und ich im Meer schwimmen (immernoch ziemlich kalt, aber wieder sehr schön). Man sollte nicht an allen Strandabschnitten baden, teilweise sind im Wasser große Steine und es gibt mehr Strömung, aber an ein paar Stellen mit Wellenbrechern sind Strömung, Steine und Wellen kein Problem und man kann dort gut schwimmen.

Außer der Zeit am Meer (ich war in den nächsten Tagen noch mehrmals am Meer) habe ich noch andere schöne Sachen erlebt.

Am Freitag habe ich nachmittags mit zwei Freiwilligen einer anderen Organisierten, Hannah und Anika, eine Quad- und Sandboardingtour in den Dünen zwischen Swakopmund und Walvis Bay gemacht. Es gibt eine Art Sandboarding, bei dem man auf Snowboards die Dünen runterfährt und auch eine Variante, die für den Anfang einfacher ist und mindestens genau so viel Spaß macht: Lie-Down-Sandboarding. Dabei legt man sich bäuchlings auf ein dünnes, etwas biegsames Brett mit glatter Unterseite und fährt dann vorwärts die Düne herunter. Man wird dabei richtig schnell und es macht sehr sehr viel Spaß. Das Hochlaufen ist immer ein bisschen anstrengend, die Abfahrt ist es aber wirklich wert. Das war wirklich super und hat uns echt viel Spaß gemacht und auch das Quadfahren über die Dünen war toll.

Nach der Tour war ich mit Hannah und Anika - Überraschung - am Meer und wir haben auch eine Robbe gesehen, geredet und waren mit den Füßen im Wasser.

Am Samstag war ein Fußball und Netball Turnier von der Schule, bei dem ich geholfen habe. Ich habe gelernt, wie man traditionelle Hefebrötchen auf dem Grill macht, habe Essen verkaufen geholfen (unter anderem Brötchen mit Pommes drin) und zwischendrin bei den Spielen zugeschaut und mit den Kindern geredet. Im Fußball ist das Team der Festus !Gonteb Primary School (dort mache ich Sportunterricht) im Viertelfinale durch ein Tor in der letzten Minute leider rausgeflogen und die Netballmannschaft wurde 2. im Finale.

Der Rest des Wochenendes war noch sehr entspannt mit viel Zeit am Meer (ich habe zweimal Robben gesehen und ein paar mal sind Flamingos vorbeigeflogen), gemeinsamem Kochen, Essen in einem indischen Restaurant, Leibchen waschen und einem Filmabend.

Sandboaring und Quadfahren

Build it - Fußball und Volleyball Schulturnier

Viel Zeit am Meer

Ein bisschen aus Alltag und Freizeit

Ein bisschen aus Alltag und Freizeit

Nach dem Leichtathletiktrainig für die Kinder trainiere ich mit den Großen mit (sie haben genauso viel Spaß dabei wie die Kleinen). Oft fahre ich danach noch zum Meer, mache noch eine Runde beim Beachvolleyball mit und war jetzt auch zum ersten Mal im Meer. Noch ist es etwas kalt (ca.12°C), aber ich fand es trotzdem sehr schön zum Schwimmen, vor allem mit dem Sonnenuntergang (einer der anderen beiden, die mit reingehen wollten, fand es dann aber zu kalt). Ich habe schon sehr viele Sonnenuntergänge am Meer gesehen und auch ganz viele Fotos davon, deshalb mache ich noch eine Sammlung der Sonnenuntergangsfotos.

Ansonsten war ich jetzt in meiner Freizeit auch regelmäßig beim Turnen, das im Dome stattfindet. Der Dome ist eine große Halle mit Trainingsmöglichkeiten für verschiedene Sportarten (zum Beispiel Handball, Fußball, Volleyball, Judo, Inlinehockey (da sind Namibias Jugendnationalteams echt gut drin) und natürlich Turnen). Außerdem gibt es dort ein Fitnessstudio, ein Schwimmbecken, einen schönen Balkon und ein paar andere Sachen. Wenn alles klappt, dann fange ich bald ein Zirkusprojekt in dem Turnteil an. Dafür werde ich wahrscheinlich einmal die Woche mit den Turnkindern Zirkus machen und einmal mit Kindern von der Schule, die dann nicht dafür zahlen müssen.

Neben dem Dome gibt es ein öffentliches Hallenbad, wo man für umgerechnet ca. 1,50€ schwimmen kann. Es heißt the Cube und ich war dort jetzt am Donnerstag einmal mit Hannah, einer Mitfreiwilligen aus Walvis Bay.
Am Donnerstag war außerdem Janas Geburtstag, weshalb wir anderen aus der WG am Mittwoch noch eine Girlande und ihr Geschenk gebastelt haben. Außerdem haben wir gebacken und Sachen für sie gekauft. Wir haben in ihren Geburtstag zusammen mit andern Freiwilligen aus Windhoek und Walvis reingefeiert.

Aber neben schönen Sachen in meiner Freizeit gehören auch Haushaltssachen wie Kochen, Spülen, Waschen und Putzen natürlich zu meinem Alltag. Dafür gehe ich meist bei uns in der Nähe einkaufen - auch unseren Strom. Dafür geht man zu einem Automaten, gibt eine Nummer ein und bezahlt dann Strom im Wert von beispielsweise 400 Namibiadollar (ca.20€). Der Automat kann allerdings nicht wechseln, und mag vor allem meine Scheine manchmal nicht, deshalb dauert das ein bisschen. Wenn es dann aber geklappt hat, nimmt man den Beleg davon und gibt die Nummer darauf in ein Gerät zuhause ein, woraufhin man wieder eine Weile lang Strom hat. Bis jetzt hatten wir nur einmal Stromausfall, das lag aber nicht an uns sondern es war generell hier in der Gegend der Strom für ein paar Stunden weg.

02.10.- 04.10. Eine kurze dritte Schulwoche


Eine kurze dritte Schulwoche

Diese Woche haben wir mit unserer Handballeinheit weitergemacht. Allerdings hatten wir wegen des verlängerten Wochenendes nicht alle Klassen und wegen der Lehrer*innen auch nicht alle Schüler jeder Klasse. Trotzdem hat es gut geklappt und Spaß gemacht. Außerdem habe ich jetzt mit dem Schulleiter über eine Deutsch AG gesprochen... stand jetzt kann ich vielleicht schon übernächste  Woche damit loslegen. Außerdem plane ich nachmittags teilweise auch Zirkus für Kinder anzubieten und nach ein paar Gesprächen sieht es jetzt so aus, als könnte ich das bald tatsächlich machen!
Trotz des schulfreien Tags war am Donnerstag Leichtathletikttraining und auch wenn nur ein paar Kinder dabei waren, hat es den Kindern und mir viel Spaß gemacht. Außerdem war am Donnerstag der Geburtstag von Jana, einer meiner WG-Mitbewohnerinnen. Davon, von meiner Freizeit und vom Strom kaufen werde ich noch erzählen...

Bis dahin könnt ihr euch ja die vielen Bilder aus meinem Projekt anschauen :)

Einmal kamen nur die Mädchen, weshalb wir mehr Zeit hatten (wenn es weniger Kinder sind, dann sind sie meist schneller leise und alle kommen bei Spielen häufiger dran) und dann neben Parteiball und einem Aufwärmspiel noch Biathlon gespielt haben. Nicht mit Langlaufski und Schießen natürlich, dafür aber mit Rennen und Dosenwerfen.

Auch als in einer anderen Klasse nur die Jungs da waren, war noch Zeit für ein Wunschspiel - Fußball.
Eigentlich kommt immer die ganze Klasse, aber diese Woche haben zweimal Lehrer*innen nur die Hälfte der Klasse Sport machen lassen, weil die anderen im Unterricht davor zu viel Quatsch gemacht haben.

Ansonsten hatten wir normal alle Kinder und haben mit ihnen Parteiball gespielt.

Hier kommt eine Sammlung von Bildern aus der Schule...

Viele sind vom Sportunterricht aber teilwiese auch einfach so auf dem Schulhof entstanden

...und vom Leichtathletik

29.09.- 01.10. Wochenende in Windhoek


Wochenende in Windhoek

Die Fahrt nach Windhoek...

…dauert ca. 4 Stunden lang - viel Zeit, um Fotots zu machen

Windhoek - Hase im Mond, Chorkonzert, Special Olympics Auswahltag,
Drachenbootrennen und Zeit mit den Hostelkindern

Dieses Wochenende habe ich meine Mitfreiwilligen in Windhoek besucht, bei denen ich am Anfang gewohnt hatte. Mit Shuttles kommt man in 4-5 Stunden von Swakop nach Windhoek. Weil ich erst nach der Schule losgefahren bin, habe ich im Auto den Sonnenuntergang gesehen (ohne Meer diesmal, dafür mit beeindruckenden Farben) und kurz darauf ist der Vollmond aufgegangen. Es war sehr beeindruckend, wie er da groß und orange über den Hügeln aufgetaucht ist. Bestimmt kennt ihr Geschichten vom Mann im Mond und habt das Mondgesicht selbst schonmal gesehen. Hier ist es aber ein Hase im Mond… wenn ihr euren Kopf beim nächsten Vollmond etwas nach rechts kippt, dann könnt ihn wahrscheinlich auch sehen. Hier sieht man den Mond nämlich etwas gedreht. Abnehmende Monde sind hier auch nach oben geöffnet und zunehmende nach unten - nicht nach rechts oder links wie bei uns.

Aber zurück zu meinen Wochenende: In Windhoek angekommen bin ich mit den anderen direkt zu einem Chorauftritt der Walvis Bay Freiwilligen gegangen, der sehr schön war und bei dem eine tolle Atmosphäre geherrscht hat. Danach haben wir gekocht, gegessen, geredet und gespielt.


Am nächsten Tag waren Justus, Leon und ich bei einem Auswahltag für die Special Olympics. Dort wurden Schüler mit geistigen Einschränkungen für besondere Förderung in Fußball, Basketball, Volleyball und Netball (ein Sport mit zwei Körben, der hier beliebt ist) ausgesucht - mit dem Ziel, es dann zu den Special Olympics zu schaffen. Dort waren auch Schüler der Morrison Special School dabei, an der Emma und Justus Sportunterricht geben. Emma war heute aber leider krank und deshalb nicht dabei.

Bei dem Auswahltag war es schön zu sehen, wie positiv die Stimmung untereinander war: Trotz des eigentlich eher kompetetiven Anlasses haben sie sich gegenseitig Sachen erklärt, geholfen und Spaß dabei gehabt.

Außerdem haben sie natürlich wirklich sehr gut gespielt.

Das Event hat auf einem Sportplatz im Township stattgefunden, der in der Nähe der BAS (Basketball Artist School lag). Dort ist auch das Projekt von zwei anderen Windhoek-Freiwilligen und der Basketball-Teil hat hier stattgefunden. Auch das BNC (eine Einsatzstelle von nochmal zwei Mitfreiwilligen aus Windhoek) liegt dort auch in der Nähe, die hatte ich am Anfang auch schon besucht.

Es war auch krass zu sehen, dass direkt neben dem Sportplatz Menschen in Häusern aus Pappe oder in Zelten gewohnt haben.

Danach waren wir bei einem Drachenbootrennen, bei dem Schülerteams verschiedener Schulen gegeneinander angetreten sind (das war auch schön). Abends waren wir mit den Hostelkindern (die Kinder, die im Knrernat da wohnen quasi) Schwimmen und haben Spiele mit ihnen gespielt.

Wir haben wieder gekocht und einen Spieleabend mit Phase 10 (habe ich haushoch gewonnen) und Wizard (das habe ich dafür haushoch verloren) gemacht.


Am Sonntag waren wir noch auf dem Kapanamarkt, wo es vor allem Fleisch, aber auch Fatcakes mit Salsa gab (das habe ich dann gegessen). Danach ging es dann auch schon zurück nach Swakopmund. Da gab es ein bisschen Chaos mit dem Shuttle, aber letztendlich bin ich dann doch gut nach Hause gekommen und habe wieder einen schönen Sonnenuntergang auf der Fahrt gesehen.

September und davor

25.09.- 29.09. Die zweite Woche im Projekt

23.09. & 24.09. Oktoberfest, Meer & Dünen

18.09.- 22.09. Die erste Woche im Projekt

15.09.- 17.09. Hallo Swakopmund! - Das erste Wochenende hier

12.09.- 15.09. Willkommen in Windhoek

 Vorbereitungsseminar... noch in Deutschland

25.09.- 29.09. Die  zweite Woche im Projekt

Meine zweite Woche im Projekt

Diese Woche haben wir eine Handballeinheit angefangen. Da Ballsportarten für alle Klassen auf dem Bildungsplan stehen, haben wir das auch mit allen Klassen gemacht. Generell  werden wir uns aber nicht ganz an den Bildungsplan halten können, weil beispielsweise Turnen auf steinigem Sandboden oder dem Betonsportplatz an der Schule nicht so gut geht, auch weil die Klassen alle um die 40 Kinder haben. Nach dem Aufwärmen haben wir eine Wurfübung mit ihnen gemacht, bevor wie immer die Abschlussrakete kam.

Zum Aufwärmen haben wir diese Woche zum Beispiel Kettenfangen gespielt

Die Wurfübung hat wirklich gut funktioniert, auch am Montag, wo es so windig war...

... dass wir statt der Hütchen Plastersteine genommen haben, die neben (und manchmal auch auf) dem Feld liegen.

Beim Leichtathletik waren die Kinder wieder sehr motiviert und mit Spaß dabei - bei Sprint, Weitsprung und soagr bei Treppenläufen.



23.09. & 24.09. Oktoberfest, Dünen & Meer

Oktoberfest, Dünen & Meer

Bei der Tigerreef Beach Bar war ein Lauf und eine Presiverlehung für ein Radrennen, bei dem meine Mitfreiwillige Jana dabei war. Deshalb waren wir dort morgens an beiden Tagen danach gab es...
Oktoberfest unter Palmen - am Samstag gab es im Biergarten und der Bar beim SFC ein Oktoberfest - mein erstes Mal auf einem (auch wenn es natürlich viiiiiiel kleiner war). Eine Mitfreiwillige, die aus München kommt, war uns an dem Wochenende sogar inklusive Dirndel besuchen gekommen. Auch wenn es außer dem Punkt, dass es Bier gab und manche Leute Trachten anhatten (ja, Dirndel und Lederhosen in Namibia) nicht viel mit dem Oktoberfest in München gemainsam hatte, war es wirklich schön. Dort haben wir uns nämlich noch mit anderen weltwärts-Freiwilligen von anderen Organisationen getroffen, die wirklich nett waren. Außerdem waren auch Locals da, mit denen wir uns gut verstanden haben. Kaum jemand kann wohl sagen, dass er Freunde auf dem Oktoberfest in Swakopmund, Namibia kennengelernt hat... (was eventuell auch daran liegen könnte, dass einfach nicht sooo viele Menschen da waren).

Bei der Tigerreef Beach Bar haben wir Flamingos vorbeifliegen sehen.

Wenn man hochgeschaut hat, hat man Palmen gesehen.

Ein paar der Leute, die ich kennengelernt habe & Mitfreiwillige.

Am nächsten Tag war ich mit Hannah und Annika, zwei weltwärts-Freiwilligen einer anderen Organisation in den Dünen, was wirklich schön war

Die Fußspuren im Sand sehen immer schön aus

Und es macht superviel Spaß, die Dünen runterzurollen.

Das bin ich mit vielen Dünen im Hintergrund

Es war später Nachmittag dementsprechend lang waren unsere Schatten.

Wir hatten die Hunde von ihrer Gastfamilie dabei, die auch Spaß zu haben schienen.

Vor allem beim Rennen in den Dünen.

Auf dem Rückweg sind wir an einem der gelben Bilderrahmen vorbeigekommen.

Die gibt es an vielen Stellen in Swakop und man kann darin nicht nur sitzen oder stehen...

Und noch ein Sonnenuntergang am Meer...

18.09.- 22.09. Die erste Woche im Projekt

Die erste Woche im Projekt

Am Montagmorgen ging es dann für mich  zum ersten Mal zur Festus Gonteb Primary School in Mondesa, einem Township von Swakop. Emma und  ich sind zusammen gelaufen, weil ich mein Fahrrad noch nicht vom Fahrradhändler abgeholt hatte. Es war schon auf dem Weg zu sehen, wie die Häuser sich verändert haben.
In der Schule angekommen, haben wir kurz mit dem Direktor geredet (ja, kurz, aber ich habe gehört normalerweise erzählt er gerne lange Geschichten) und danach hatten wir unsere erste Sportstunde. Wir haben aktuell 4.-7. Klassen, aber vermutlich werden wir demnächst auch die 2. und 3. wieder in Sport unterrichten.
Der Sportunterricht hat nicht nur den Kindern, sondern auch mir Spaß gemacht und auch an den darauffolgenden Tagen war es schön. Besonders als die Kinder während einem Spiel alle angefangen haben zu singen und man richtig gemerkt hat, dass sie gute Laune und Spaß dabei haben.

Auf dem Bild hier sieht man den Sportplatz und einen Spielplatz. Beides haben Freiwillige vor einiger Zeit gebaut und beides ist nicht mehr im besten Zustand, deshalb wäre eine Idee für ein Projekt, da etwas zu renovieren. Solche Projekte soll man aber eher in der zweiten Hälfte des Freiwilligendienstes umsetzen, bis dahin überlegen wir uns ob und wie wir das umsetzen können. Außerdem sieht man dort auch die Klassenräume der ersten Klassen. Die Erstklässler sind sehr süß, sie kommen zwischen den Stunden gern mal vorbei und umarmen uns.

An den Nachmittagen war ich beim Leichtathletik im Stadion des ADC (Athletics Developpement Club), wo Bradley, der seit Tabea weg ist die Kids trainiert hat, mir bei den ersten Trainings geholfen hat. Auch das Leichtathletiktraining hat Spaß gemacht.

Hier kommen ein paar Fotos von der Schule…

Vor dem Unterricht lagen manchmal Stühle oder Steine auf dem Sportplatz, die wir dann weggeräumt haben. Manchmal haben uns dabei Kinder geholfen.

Zu Beginn jeder Sportstunde laufen die Kinder drei Runden um den Sportplatz auf dem Schulhof. 

Danach haben wir diese Woche verschiedene Spiele gespielt. Hier zum Beispiel eines, bei dem sie durcheinanderrennen und sich dann in Gruppen zusammenfinden sollten.

Das war je nach Klasse ein bisschen chaotisch, aber das ist alles manchmal und manchmal klappt es auch super.

Hier erkläre ich gerade ein Spiel (Who is afraid of the lion). Über die Schüler kann ich drüberschauen, aber es gibt auch Klassen, wo einige größer sind (die 7. Klassen)

Und so sieht es dann aus, wenn die Kinder Who is afraid of the lion spielen. Sie machen immer in Schuluniform Sport (außer an diesem Freitag, da war Traditional Day, weshalb sie traditionelle Kleidung anziehen konnten.

Am Ende jeder Stunde haben wir uns gedehnt und danach die Rakete gemacht. Das ist immer ein guter Abschluss: Jede Klasse freut sich darauf und hat Spaß dabei.

Und so sieht der Schulhof vom Ausgang des Lehrerzimmers aus.

…und vom Leichtathletiktraining.

Beim Leichtathletik mache ich mit Kindern aus dem Verein und Kindern von Schulen aus dem Township zusammen Training. Diese Woche waren aber kaum Kinder vom ADC (Athletics Development Club) da.

Dienstags machen wir Sprinttraining, donnerstags Weitsprung und zum Abschluss spielen wir immer ein Spiel (hier „Fisher, fisher“, das Lieblingsspiel der meisten). Das Team hat sich selbst den Namen Athletics Cheetahs (Leichtathletik Jaguare) gegeben.

Nach dem Training am Donnerstag kamen ganz viele Leute am Leichtathletikstadion an (mehrere Reisebusse). Wir haben uns gewundert, was da los ist, aber es hat sich herausgestellt, dass es die United Nations Afrika Games waren. 

Oft sind die Kinder, die ich trainiere auch noch während dem Training der größeren da und schauen zu oder spielen etwas. Auf dem Foto sieht man im Hintergrund den Dome, eine große Sporthalle, in der verschiedene Sportarten gemacht werden.

Nach der Arbeit im Projekt... 

war ich zum Beispiel am Meer, habe eingekauft, mein Fahrrad abgeholt und mit den anderen aus der WG gekocht, geredet und gelacht.

15.09.- 17.09. Hallo Swakopmund! - Das erste Wochenende hier

Mein erstes Wochenende in Swakopmund

15.09.23

16.09.23

16.09.23


16.09.23


16.09.23


15.09. Ich bin in Swakopmund angekommen

Mittags habe ich mich von der Delta WG verabschiedet und Leon, Emma und Zoë haben mir noch mit den Taschen geholfen

Dann bin ich im Shuttlebus Richtung Swakopmund gefahren, die Landschaft hat sich dabei von Bergen und Büschen rund um Winhoek zur Namib Wüste mit Sanddünen entwickelt

Das Herz auf der Scheibe hat die ganze Fahrt überlebt und so sogar noch das Meer gesehen...

... denn pünktlich zum Sonnenuntergang war ich dann in Swakopmund

16.09. Stadttour, Chorkonzert und Besuch

Mein erstes Wochenende war wirklich schön. Mit ein bisschen Touri-Programm, Mitfreiwilligen und faszinierender Natur in und um Swakopmund.

Zusammen mit den Freiwilligen aus Otjiwarongo und Walvis Bay sind wir durch die Stadt gelaufen

Durch die Dünen kann man Touren mit Kamelen machen. Aber wenn sie gerade nicht mit Touristen unterwegs sind, stehen sie einfach in den Dünen direkt am Stadtrand.

Wir waren außerdem am Meer, auf der Jetty (einem Holzsteg, der über dem Meer auf Stelzen steht) und haben Eis gegessen.

Dann waren wir beim Konzert des Kings Choir, in dem die Freiwilligen aus Walvis singen, haben die Zuschauer mitgetanzt und Spaß gehabt - sie haben aber auch echt gut gesungen.

17.09. Ausflug in die Dünen, Laufen am Meer und gemeinsam kochen

Wir sind mit dem Taxi in die Dünen zwischen Swakop und Walvis gefahren und dort war es echt schön. Die Land-schaft war echt faszierend.

Besonders von den Dünenkämmen war die Aussicht toll und es hat sehr viel Spaß gemacht, die Dünen runterzurennen oder zu rollen.

Als wir dann auf das Taxi gewartet haben um zurückzukommen, waren wir an den Steinsträndenn bei den Dünen.

... denn pünktlich zum Sonnenuntergang war ich dann in Swakopmund

Ich bin am Meer entlang gejoggt, habe Musik gehört und die Zeit genossen.

Danach habe ich mich auf die Jetty gesetzt und den Wellen zugesehen.

Während des Hin- und Rückwegs wurde ich ein bisschen nass...

Und als ich am Strand zurück gelaufen bin auch, diesmal aber extra.

12.09.- 15.09. Willkommen in Windhoek

12.09.-15.09. Windhoek

12.09. Nach 10 Stunden Fliegen bin ich heute gut in Windhoek gelandet

Der Sonnenaufgang im Flugzeug war wirklich schön

Wir sind gut auf dem Rollfeld in Windhoek gelandet

Am Flughafen gibt es einfach Palmen neben dem Gebäude ...

... und auch die Landschaft drum herum ist anders als in Deutschland

Mein Vormittag in Windhoek

Zoë, Emma und ich am Flughafen, sie haben mich mit Ingrid abgeholt und sogar ein Willkommensschild gebastelt, das war echt cool

Hier in Namibia ist Linksverkehr und auf dem Rückweg vom Flughafen haben wir Paviane gesehen

An dieser Kirche in Winhoek sind wir vorbeigekommen, als ich eine namibische SIM-Karte gekauft habe

In dem Café, in dem wir einen Kakao getrunken haben, hat eine Verkäuferin Deutsch mit uns gesprochen - schon ein bisschen komisch nach 10h Flug

Willkommen in der Windhoek WG

Jetzt wohne ich erstmal in einer der beiden WGs in Windhoek, bis mein Visum fertig ist und ich nach Swakopmund weiterfahre.

In der WG an der Delta Primary School wurde ich von Leon, Justus, Zoë und Emma mit Geburtstagskuchen und frisch gemachtem Bett empfangen

Auf dem Schulgelände gibt es einen Pool mit Rutsche, in dem wir geschommen sind und mit Kids, die auch auf dem Schulgelände wohnen, schwimmen geübt haben

Auf dem Schulhof gibt es einen Spielplatz, neben dem Emma und ich ein bisschen Seilspringen und Stabi gemacht haben

Nach dem zweiten Mal am Pool haben wir ihn zugemacht und zusammen Lasagne gekocht. Wir haben sie in einem Topf gebacken, weil wir keine große Auflaufform hatten.

14.09. Wir haben die anderen Windhoek-Freiwilligen bei ihrem Projekt am BNC besucht

Wir sind mit dem Taxi ins Township zum BNC gefahren. Das ist eine Nachmittagsbetreuung für die Kinder aus dem Township.

So sah der kleine Spielplatz dort aus, neben dem wir auf dem Hof mit den Kindern Basketball gespielt haben.

Der BNC ist die Einsatzstelle von Jakob und Verena

Das war dann auf dem Rückweg vom BNC als wir auf unser Taxi gewartet haben. Das bunte Tor ist der Eingang zum BNC.

Vorbereitungsseminar... noch in Deutschland

Vorbereitungsseminar… noch in Deutschland

Meine Mitfreiwilligen und ich auf dem Vorbereitungsseminar in Clausthal-Zellerfeld

Wir haben während der Seminareinheiten viel über verschiedene Themen gelernt

Und hatten in der Freizeit Spaß zusammen. Hier zum Beispiel nach Starthilfe im strömenden Regen, sonst aber vor allem beim Sport.

Ein See in der Nähe bei einer morgendlichen Joggingrunde mit meiner zukünftigen WG

Auf dem Weg nach Hause… aber bald geht es dann los nach Namibia


Ich bin gut in Swakopmund angekommen und in mein Projekt gestartet.

Hoffentlich gibt es hier weiterhin ganz viel spannendes zu lesen. Bis dahin könnt ihr euch in den anderen Rubriken informieren und ich bedanke mich für eure Spenden für meinen Freiwilligendienst!

Fragen, Kommentare oder Anmerkungen? Schreib mir doch einfach!

Wo...

...liegt eigentlich Swakopmund?

Was... 

...ist eigentlich weltwärts?

Wie...

...kann ich spenden?

Und wie...

...kann ich auch so einen Freiwilligendienst machen?